Identitätsmanagement

Unter dem Begriff Identitätsmanagement (IDM) im EDV-Kontext versteht man das IT-gestützte Verwalten von Benutzerdaten. Ziel des Identitätsmanagements ist es, Nutzer systemübergreifend eindeutig zu identifizieren und so den Zugriff auf alle dem Nutzer zur Verfügung stehenden Dienste zu gewährleisten. 

Kundennutzen

Besonders wichtig ist hierbei eine über alle Dienste hinweg konsistente Nutzerdatenverwaltung. Nur so können tatsächlich die Rechte vergeben werden, die ein Nutzer in seiner ausgeübten Tätigkeit benötigt. Neben der systemübergreifenden Datenkonsistenz werden durch das IDM auch weitere Anforderungen an moderne Dienste-Infrastrukturen abgedeckt:

  • hohe Datenverfügbarkeit
  • einheitliche Authentifizierungsdaten für alle angebundenen Dienste
  • Datenaustausch gemäß dem geltenden Datenschutz
  • Reporting und Audits

Zur Realisierung des IDM wird ein sogenanntes "Identitätsmanagementsystem" (IDMS) als Softwarebasis verwendet. In diesem IDMS werden Personendaten aus verschiedenen Datenquellen konsolidiert und somit eindeutig einer Identität zugeordnet. Für die Rechtevergabe zur Nutzung der verschiedenen IT-gestützten Dienste werden nun wiederum Authentifizierungsstellen durch das IDMS gespeist. Hierbei werden nur die tatsächlich für die jeweilige Dienstenutzung benötigten Daten aus dem IDMS übergeben. Diese Datenübergabe wird durch parametrierbare Schnittstellen (Treiber) realisiert. Die Datenverarbeitung und -übermittlung zwischen allen beteiligten Teilsystemen geschieht nach den Vorgaben des sächsischen Datenschutzes.

Service-Erbringer

  • Universitätsrechenzentrum (URZ)

Voraussetzungen

  • Gültige Immatrikulation bzw. gültiger Arbeitsvertrag

Kontakt

 

IDM Support


idmathrz [dot] tu-freiberg [dot] de

Public Key Fingerprint: 82:7D:8E:D2:7F:4B:CE:30:B4:78:FF:ED:8C:96:12:BA:76:0C:0A:AE