Interdisziplinäres Ökologisches Zentrum

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg trägt seit ihrer Gründung zu technischem und wissenschaftlichem Fortschritt bei. Bereits im 18. Jahrhundert wurde hier der Begriff der Nachhaltigkeit geprägt (Oberberghauptmann Hans-Carl von Carlowitz) und stets gab es einzelne Professuren und Arbeitsgruppen, die sich sehr konkret den zur jeweiligen Zeit bestehenden Herausforderungen an eine umweltverträgliche Technikentwicklung widmeten.

Im Interdisziplinären Ökologischen Zentrum (IÖZ) der TU Bergakademie Freiberg schließen sich naturwissenschaftlich-technischer sowie umweltwirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Kompetenzen zusammen – um Probleme aufzuzeigen und zu lösen, bzw. deren Bildung von vornherein zu vermeiden. Das Zentrum bündelt die Umweltkompetenz der Universität, um eine größere Bandbreite an Erfahrungen und Fachwissen zu erzielen.

Das IÖZ verbindet Bildung, Forschung und Wirtschaft

Konkret wird aktuell Forschung auf den Gebieten Ökologie, Geoökologie und Umweltgeochemie, Umweltmikrobiologie, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Industriearchäologie betrieben. Lehr- und Sonderveranstaltungen sowie Fortbildung für interdisziplinäre umweltrelevante Studiengänge und Laien werden stetig angeboten. Im Verbund mit dem ‚Verein der PraxisPartner des IÖZ e.V.’ stehen Praktikumsplätze für Studierende bereit, und gemeinsame Projekte mit mittelständischen Betrieben der Region werden bearbeitet.


Aktuelles

Zwei Nachwuchwissenschaftler an der Messplattform
Aktuell läuft die erste Testkampagne des ESF-geförderten Projektes RoBiMo. Auf sächsischen Talsperren testen Nachwuchsforscher:innen den derzeitigen Stand der autonom schwimmenden Umweltmonitoring-Lösung und sammeln Daten, die anschließend mit Blick auf die Klimawandelentwicklung ausgewertet werden. … weiterlesen

Wolken und Gebirge in Nordspanien
Eine neue Studie macht neun Großwetterlagen ausfindig, die zu extremen Niederschlägen in der Mittelmeerregion führen. Das Wissen über die neuen Zusammenhänge könnte Meteorologen künftig helfen, extremen Regen bis zu drei Wochen im Voraus besser vorherzusagen. … weiterlesen

geschädigter Baumbestand in einem Mittelgebirgswald
Wie Forschende in einer aktuellen Studie feststellen, nimmt die Ozonbelastung im Erzgebirge seit Ende der 1990er Jahre auch im Winterhalbjahr nicht ab. In der Folge leiden die Wälder ganzjährig unter dem Ozon-Stress. Und das obwohl die Luft in Mitteleuropa insgesamt sauberer geworden ist. … weiterlesen

Anzahl der Vertragsstaaten seit 1971 laut https://rsis.ramsar.org/
Die sogenannte Ramsar-Konvention war 1971 ein Durchbruch für das internationale Naturschutzrecht. Für den Erhalt von Seen, Sümpfen und Mooren als Lebensraum für Wasser- und Watvögel hat sich der völkerrechtliche Vertrag, der sich am 2.2.2021 zum 50ten Mal jährt, als sehr wirksam erwiesen. … weiterlesen

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