Interdisziplinäres Ökologisches Zentrum

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg trägt seit ihrer Gründung zu technischem und wissenschaftlichem Fortschritt bei. Bereits im 18. Jahrhundert wurde hier der Begriff der Nachhaltigkeit geprägt (Oberberghauptmann Hans-Carl von Carlowitz) und stets gab es einzelne Professuren und Arbeitsgruppen, die sich sehr konkret den zur jeweiligen Zeit bestehenden Herausforderungen an eine umweltverträgliche Technikentwicklung widmeten.

Im Interdisziplinären Ökologischen Zentrum (IÖZ) der TU Bergakademie Freiberg schließen sich naturwissenschaftlich-technischer sowie umweltwirtschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Kompetenzen zusammen – um Probleme aufzuzeigen und zu lösen, bzw. deren Bildung von vornherein zu vermeiden. Das Zentrum bündelt die Umweltkompetenz der Universität, um eine größere Bandbreite an Erfahrungen und Fachwissen zu erzielen.

Das IÖZ verbindet Bildung, Forschung und Wirtschaft

Konkret wird aktuell Forschung auf den Gebieten Ökologie, Geoökologie und Umweltgeochemie, Umweltmikrobiologie, Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Industriearchäologie betrieben. Lehr- und Sonderveranstaltungen sowie Fortbildung für interdisziplinäre umweltrelevante Studiengänge und Laien werden stetig angeboten. Im Verbund mit dem ‚Verein der PraxisPartner des IÖZ e.V.’ stehen Praktikumsplätze für Studierende bereit, und gemeinsame Projekte mit mittelständischen Betrieben der Region werden bearbeitet.


Aktuelles

Drei Personen stehen vor einer Posterwand
Mit insgesamt 16 verschiedenen Projekten aus ganz Sachsen wurde am 21. September im Kinopolis Freiberg die Landesausstellung "Bildung für nachhaltige Entwicklung" der Freiberger Agenda 21 e.V. eröffnet. Auch die AG Umwelt der TU Bergakademie Freiberg ist als Aussteller mit einem Beitrag vertreten. … weiterlesen

Zwei junge Erwachsene bei Instandsetzungsarbeiten an der Grabentour
In einem internationalen Freiwilligen-Projekt engagiert sich eine Gruppe junger Erwachsener für den Schutz und Erhalt des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Vom 19. Juli bis zum 1. August führen sie an der Grabentour in Halsbrücke und Reinsberg Instandsetzungsarbeiten durch. … weiterlesen

Zwei Männer in einem Boot an einem Roboter arbeitend
Am 10. Juli ließen die Forscher/innen den Prototypen ihres Roboter-Systems RoBiMo das erste Mal zu Wasser. Das System soll künftig komplett autonom auf Seen fahren und dabei kontinuierlich verschiedene Umweltparameter messen und die Wasserqualität von Talsperren jederzeit in Echtzeit überprüfen. … weiterlesen

Eine Trinkwasserquelle in Namibia
Wie lange reicht das Wasser noch für die wachsende Weltbevölkerung? Müssen wir uns bereits Sorgen machen? Diese Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralph Watzel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, beim Krüger-Kolloquium am 22. Januar ab 18 Uhr im Audimax der TU Freiberg. … weiterlesen

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