BMBF-Nachwuchsforschergruppe N3V

Neue nanostrukturierte Nitrid-Volumenhartstoffe (N3V)

 

Im Projekt N3V werden nanostrukturierte Volumenhartstoffe auf der Basis von Hochdruckphasen aus den Materialsystemen

  • Si-Al-O-N (γ-Si3N4, γ-Sialon, rs-AlN)
  • B-N (cBN/wBN)

 mit einer geeigneten Mikrostruktur entwickelt.

Bei den Materialien wird auf den Einsatz kritischer Rohstoffe (CRM) komplett verzichtet, sodass diese bisherige Hartstoffe in vielen Anwendungen ersetzen können, um den Einsatz von Wolfram und Kobalt (Hartmetalle, PCD, pcBN) zu minimieren.

Die neuen Hartstoffe können für Werkzeuge der Metall- und Keramikbearbeitung, als Verschleißschutz und für die Rohstoffgewinnung bzw. Gesteinsabtragung eingesetzt werden. Die neuen Materialien zeichnen sich aus durch

  • hohe Härte und Zähigkeit
  • höhere thermische und chemische Beständigkeit
  • verbesserte Performance (z.B. Oberflächenrauigkeit) ggü. bisherigen (i.d.R. mikroskaligen) Hartstoffen
  • höhere Standzeiten der Werkzeuge

 

Logo BMBFDas Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm "Vom Material zur Innovation" gefördert (Förderkennzeichen: 03XP0262).

Aktuelles

Probenbehälter nach der Schocksynthese
Nach dem Projektstart im April wurden vor kurzem die ersten Schockwellenversuche im untertägigen Schockwellenlabor zur Synthese neuer Hartstoffpulver durchgeführt. … weiterlesen

Am 1.4.2020 startete die BMBF-Nachwuchsforschergruppe "Neue nanostrukturierte Nitrid-Volumenhartstoffe" (N3V). … weiterlesen

Die beteiligten Wissenschaftler bei der Übergabe des Förderbescheids.
Neue nanostrukturierte Nitrid-Volumenhartstoffe, kurz N3V, so heißt die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschergruppe rund um Dr. Kevin Keller. Anfang April startet sein Team in die erste Projektphase. … weiterlesen

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