Sachsen hebt seine Schätze – Ausstellung am ZeHS

Am 11. März wurde die Wanderausstellung ,Sachsen hebt seine Schätze' am ZeHS feierlich eröffnet. Bis Mitte Februar 2027 können hier die sächsische Bergbaugeschichte und der Bauplan des geologischen Untergrundes bestaunt werden. 

Eine neu gestaltete Tafel lädt ein, den Sächsischen Geologischen Dienst und seine Aufgaben näher kennenzulernen. Wozu brauchen wir in Sachsen einen Staatlichen Geologischen Dienst und was sind das für Schätze, die da gehoben werden? Wie können Sie Ihr Haus im Sommer mit Hilfe des Untergrundes kühlen? Wo ist in Sachsen Gold zu finden? Wer gibt Auskunft zu Wasser im Untergrund? Wo können Sie erfahren, welche Gesteine im Untergrund vorkommen und was sind Geogefahren? Welche Daten liegen im geologischen Archiv und wie erfahre ich das? 

Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen interessieren – dann empfehlen wir einen Besuch der Wanderausstellung ,Sachsen hebt seine Schätze'. Seit über 150 Jahren sammelt der Geologische Dienst von Sachsen Geodaten und seit fast 90 Jahren hat er sein Domizil in Freiberg – dem Zentrum der Geowissenschaften in Sachsen. Ein ganz besonderes Erlebnis für Groß und Klein ist das acht Quadratmeter große Wimmelbild, das die Geschichte des Bergbaus in Sachsen bis zur Gegenwart erzählt. Und wer dann richtig Lust bekommt, in einem unterirdischen Stollen Bergbauluft zu schnuppern, der kann das im Silberbergwerk Freiberg in touristischer Umrahmung tun.

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Eine Delegation aus vier Personen steht vor einem großformatigen Wimmelbild.

(Entnommen aus einer Mitteilung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie - LfULG)

Bereits eine Stunde nach der Ausstellungseröffnung besuchte die Rektorin der Bergakademie, Frau Professorin Jutta Emes, mit einer Delegation des übergeordneten Ministeriums SMWKT unter Leitung von Frau Staatssekretärin Professorin Heike Graßmann das ZeHS und es gab somit eine erste hochrangige Würdigung. Ein O-Ton sei hier aus den Worten von Magnifizenz eingefangen:

„Eine Synthese aus Tradition und Zukunftsthemen, wie sie auch in der Ausstellung zu sehen ist, zählt für mich zu einem wertvollen Ziel der Weiterentwicklung der Universität.“

Prof. Dirk Meyer, der die Gäste im ZeHS herzlich willkommen hieß, führte aus: „Im bundesweiten Wettbewerb um Forschungsbauten, in dem es schließlich den Zuschlag für das ZeHS gab, lag ein wesentlicher Stein des Erfolges bei der geschlossenen Innovationskette der Bergakademie. 

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Auszug Wimmelbild untertage

Frau Dipl.-Geol. Katrin Kleeberg, Abteilungsleiterin Geologie am LfULG, begrüßte die Anwesenden mit einem herzlichen Glückauf. „Über alle Zeiten hinweg gab und gibt es eine enge Verbindung  und Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Geologischen Dienst und der Bergakademie Freiberg, viele Projekte und Forschungsvorhaben.“, unterstrich die Hauptrednerin. 

Prof. Jörg Benndorf, Dekan der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau, sprach sehr verbindlich zur versammelten Gemeinschaft im Atrium des ZeHS und nährte dabei weiter die inzwischen familiäre Atmosphäre im Foyer des Hauses. „Diese Ausstellung ist weit mehr als eine Sammlung von Bildern, Geschichten, Proben und Mineralien, es ist eine Einladung, Sachsen im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen neu zu verstehen.“, hob er hervor.

Herr Professor Martin Kreßner, Professor für Tagebau und Rekultivierung, folgend auf Herrn Prof. Carsten Drebenstedt, der mit seinem Schaffen die Bergakademie weiterhin unterstützt, ging zudem auf die Ausstellung ,Vom Salz des Lebens' ein. Diese ist seit dem Jahre 2020 ein Element entlang der Innovationskette der Bergakademie. 

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