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Small Punch Test

Einsatzgebiete

Der Small Punch Test (SPT) ist ein miniaturiertes Werkstoffprüfverfahren, bei dem kleine, scheibenförmige Proben (∅8 x 0.5 mm) bis zum Versagen belastet werden. Die geringe Größe der SPT-Proben gestattet eine minimal invasive Probennahme aus größeren Strukturen, wie z. B. bereits geprüften Zug- oder Bruchmechanikproben. Das experimentelle Ergebnis des SPT ist eine Kraft-Weg-Kurve, die Informationen über die Verformungs- und Festigkeitseigenschaften des Probenmaterials beinhaltet.

Für die Auswertung der Messergebnisse werden moderne Methoden der nichtlinearen Parameteridentifikation verwendet, wobei auch neuronale Netze und maschinelles Lernen eingesetzt werden.

Die kompakte Prüfeinrichtung am ZeHS ist mit einer Heizvorrichtung ausgestattet, die eine Bestimmung der mechanischen Werkstoffeigenschaften bei Einsatztemperaturen und unter spezifischen Atmosphären ermöglicht.

Gerätespezifikationen

  • Prüfmaschine: Hegewald& Peschke Inspekt Table 10kN
  • Probengröße: ∅8 x 0.5 mm
  • Materialien, die untersucht werden können: Metalle, Keramiken, Verbundwerkstoffe, Kunststoffe
  • Temperaturbereich: RT-1000 °C
  • Atmosphären: Ar, N2
  • Max. Last: 10kN

Kontakt

Prof. Dr. Björn Kiefer
Technische Mechanik - Festkörpermechanik
Institut für Mechanik und Fluiddynamik

Geräteverantwortlicher: Dr. Martin Abendroth
martin [dot] abendroth [at] imfd [dot] tu-freiberg [dot] de