Aufschluss und Elementanalyse für Metallrecycling
Einsatzgebiete
Mit zunehmender Komplexität und Funktionalität moderner Materialien steigen auch die Anforderungen an deren Recycling und Analytik. Zur präzisen und umfassenden Charakterisierung komplexer Materialien werden verschiedene Methoden eingesetzt, wobei die Aufschlussmethode eine der am häufigsten verwendeten ist. Dabei wird das Probenmaterial vollständig in Lösung gebracht, um anschließend mittels ICP-OES oder AAS, die am Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinststoffe (INEMET – Bereich: Ledebur-Bau, Leipziger Str. 34) zur Verfügung stehen, analysiert zu werden.
Für den vollständigen und reproduzierbaren Aufschluss steht eine leistungsfähige, programmierbare Aufschlussstation (behrotest® Aufschlusseinheit) mit externem Steuergerät zur Verfügung (INEMET - Bereich: ZeHS). Diese Anlage ermöglicht ein kontrolliertes und automatisiertes Aufschlussverfahren und reduziert deutlich den Arbeitsaufwand durch manuelle Eingriffe.
Gerätespezifikationen
- Gleichzeitiger, automatisierter Aufschluss von bis zu 12 Proben
- Volumen: bis zu 250 ml
- Programmierbar über externen Controller
- Temperaturbereich: 60 - 450 °C
- Flexibel einstellbare Heizzeiten: 10 - 999 Minuten oder Dauerheizbetrieb
- Ausgestattet mit dem spezifischen behrotest® CSB-Programm für normgerechten Probenaufschluss nach ISO 6060 (konstante Temperatur von 148 °C innerhalb von 10 Minuten)
- Optimal geeignet für Schwermetallaufschlüsse mit Königswasser
Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Alexandros Charitos
Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinststoffe
Arbeitsgruppe End-of-Life Recycling
Dr. rer. nat. Lesia Sandig-Predzymirska
Lesia [dot] Sandig-Predzymirska [at] inemet [dot] tu-freiberg [dot] de (Lesia[dot]Sandig-Predzymirska[at]inemet[dot]tu-freiberg[dot]de)
Geräteverantwortlicher: Dr. rer. nat. Pit Völs
Pit [dot] Voels [at] inemet [dot] tu-freiberg [dot] de (Pit[dot]Voels[at]inemet[dot]tu-freiberg[dot]de)