Material- und Bauteilsimulation vom Reaktorstahl bis zum Wasserstoff-Elektrolyseur
Die Identifikation geeigneter Werkstoffe und Konstruktionskonzepte für Bauteile und Komponenten ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung neuer, ressourceneffizienter Technologien. Dabei sind Simulationen von Werkstoff- und Bauteileigenschaften insbesondere auch von Beanspruchungsverhalten und Versagensmechanismen unerlässliche Werkzeuge.
Wir setzten dazu klassische, numerischen Berechnungsverfahren der Festkörpermechanik (Finite-Element-Methode, Boundary-Element-Methode) ein sowie auch bruchmechanische Beanspruchungsanalyse, Simulation der Rissausbreitung, Implementierung von Schädigungsgesetzen und gekoppelter Feldprobleme.
In Kombination mit der experimentelle Bestimmung des Verformungs- und Versagensverhaltens von Werkstoffen mit Hilfe von Kleinstproben im Millimeterbereich, insbesondere dem Small Punch Test gelingen beispielsweise
- die Bewertung und Vorhersage von Zuverlässigkeit und Lebensdauer neuer austenitischer Stähle für Hochtemperatur Wasserstoff-Elektrolyseure
- Formulierung von Materialmodellen für hochporöser keramischer Werkstoffe
- End-of-Lifetime Abschätzungen für versprödete Reaktorstähle
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Kontakt
Martin [dot] Abendroth [at] imfd [dot] tu-freiberg [dot] de (Dr.-Ing. Martin Abendroth)
Institut für Mechanik und Fluiddynamik
TU Bergakademie Freiberg