Pulvermetallurgie und Sintern
Die Arbeitsgruppe Pulvermetallurgie und Sintern am Institut für Werkstofftechnik beschäftigt sich mit der Herstellung und Charakterisierung gesinterter und wasserstoffbeladener Kalibrierkörper. Die Forschungsaktivitäten am ZeHS fokussieren dabei insbesondere auf variable H-Beladungsstrategien mit dem Ziel vordefinierte Wasserstoffgehalte im Kalibrierkörper einzustellen.
Ein Forschungsprojekt erforscht das H-Permeations- und H-Akkumulationsverhalten. Ziel ist die Synthese wasserstoffbeladener, Spark-Plasma-gesinterter Kompaktkörper für die Gerätekalibration. Das Verfahren wurde unter DE102024133569A1 bzw. WO2026/104547 A1 zum Patent angemeldet.
Weitere Informationen
Schematische Darstellung der pulvermetallurgischen Prozessroute zur Herstellung von Kalibrierkörpern. Zur Kalibrierung der Analysegeräte werden gesinterte Kompaktkörper mit definierten Wasserstoffgehalten eingesetzt, wobei der Wasserstoff durch elektrochemische Beladung eingebracht und an gezielt erzeugten Wasserstofffallen gebunden wird. Die Wasserstofffallen werden durch die Zugabe keramischer Partikel (z. B. Karbide oder Oxide) während der Pulveraufbereitung erzeugt, wodurch die Wasserstoffspeicherkapazität der Kalibrierkörper erhöht wird.
Projektleitung und Kontakt
Projektleitung: krueger [at] ww [dot] tu-freiberg [dot] de (Prof. Dr.-Ing. Lutz Krüger)
Kontakt: Dr.-Ing. M. Radajewski