Salzschmelze und Pyrolyse 

Synthese/ Recycling von: Nichteisenmetalle

 

Methode: Für pyrometallurgische Prozesse werden zunehmend regenerative Kohlenstoffträger eingesetzt und untersucht. Dabei werden mittels Pyrolyse flüchtige Bestandteile wie Kohlenwasserstoffe entfernt, um den reduktiven Charakter des regenerativen Reduktionsmittels zu erhöhen. Zudem fallen zunehmend komplexe Stoffgemische wie Elektroschrotte an, die einen großen Anteil an Wertmetallen enthalten. Durch Pyrolyse in Salzschmelzen wird zum einen eine stoffliche Trennung von Metallen und Begleitbestandteilen ermöglicht, zum anderen wird durch die Schmelze eine katalytische Wirkung auf die Pyrolyse erzielt. Das Institut für Nichteisenmetallurgie und Reinststoffe (INEMET) hat am ZeHS einen Pyrolysereaktor für diese Forschungszwecke entwickelt. Die Möglichkeit zur Beschickung während des Pyrolysebetriebs ermöglicht kinetische Untersuchungen. 

 

Besonderheiten: Beschickung unter Schutzgas; Gewinnung von Pyrolyseöl und -gas

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Pyrolysereaktor

Anlagenparameter

  • Batch-Pyrolysereaktor
  • Merkmale: Beschickung unter Schutzgas; Gewinnung von Pyrolyseöl und -gas
  • Atmosphäre: Ar (100-200 mbar Überdruck)
  • Volumen: ca. 1000 ml
  • Temperaturbereich: bis ca. 800 °C
  • Sensorik: Druck und Temperatur (mehrfach); O2 (im Abgas); O2, CH4, CO, CO2, H2 (Raumwarner)

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Alexandros Charitos
Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinststoffe

Arbeitsgruppe Salzschmelzmetallurgie
Dipl.-Ing. Daniel Voigt
Daniel [dot] Vogt [at] inemet [dot] tu-freiberg [dot] de

Geräteverantwortlicher: Dipl.-Ing. Daniel Voigt
Daniel [dot] Vogt [at] inemet [dot] tu-freiberg [dot] de