Resiliente energieangepasste Konzepte und Technologien für die Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden
| Projektleiter | Projektbearbeiter | Projektlaufzeit |
|---|---|---|
| Prof. Dr.-Ing. Tobias M. Fieback Dr.-Ing. Thomas Grab Dr.-Ing. Lukas Oppelt | N. N. | 1. Juni 2026 bis 31. Mai 2029 |
Über das Projekt
Hintergrund
Die angestrebten Klimaziele sowie die Energiewende stellen etablierte Normen und Richtlinien im Gebäudesektor vor grundlegende Herausforderungen. Viele dieser Regelwerke sind historisch gewachsen und basieren auf Rahmenbedingungen, die heute zunehmend infrage stehen – etwa bei der Annahme fossiler Energiesysteme, historischer Wetterdaten oder veralteter Lastprofile. Die zentralen Fragestellungen des Projektes lauten:
- Sind unsere heutigen Versorgungskonzepte noch „Stand der Zukunft“?
- Führen die aktuellen Normen in der Praxis zukünftig zu ineffizienten oder überdimensionierten Anlagen?
Projektinhalt
Das Projekt ReaKT setzt genau bei diesen Fragestellungen an. Es wird untersucht, wie sich veränderte Rahmenbedingungen – insbesondere der Klimawandel, neue bauliche Energiestandards und ein gewandeltes Nutzerverhalten – auf die Wärme- und Kältebedarfe auswirken. Dabei werden die erarbeiteten wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Normungs- und Richtlinienansätze flankiert, wobei die praxisnahe Ausgestaltung und die enge Zusammenarbeit mit DIN- und Normausschüssen die Überführung der Ergebnisse in standardisierbare Lösungen unterstützen. Ziel ist es, eine effiziente, bedarfsgerechte Energiebereitstellung im Gebäudesektor auch in den kommenden Jahrzehnten sicherzustellen. Schwerpunkt der TU Bergakademie Freiberg sind dabei das Nutzerverhalten und die Entwicklung von Energiekonzepten.
Aktuelles aus dem Projekt
Save the date: Onboarding-Workshop in Berlin am 27.10.2026
Am 27.10.2026 findet in Berlin der erste Projektworkshop statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Programminformationen und der Link zum Anmelden werden zeitnah bereitgestellt.
Beteiligte Projektpartner
Das Projekt wird vom SIZ energieplus aus Braunschweig koordiniert und erfolgt in Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg, dem DBI GUT und dem Deutschen Institut für Normung. Des Weiteren wird das Projekt durch einen breit aufgestellten Beirat von Praxispartner unterstützt.