Love Data Week 2026 - Where's the Data?
Die Love Data Week ist eine jährliche internationale Aktionswoche rund um die Themen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement (FDM).
Vom 9. bis 13. Februar 2026 können Sie sich wieder auf viele interessante Veranstaltungen freuen.
Das Open-Science-Team der UB Freiberg beteiligt sich auch in diesem Jahr mit drei Coffee-Lectures (15 - 20 Minuten Vortrag mit anschließender Fragrunde).
Wann: jeweils 11 Uhr
Wo: BigBlueButton
Unser Programm
Montag, 9. Februar
Care for your Data! Speicherung, Backup und Langzeitarchivierung kurz erklärt
Festplatte, Cloud, Backup, Archiv – vieles klingt nach Datensicherheit, meint aber nicht dasselbe. Diese Coffee Lecture gibt einen kompakten Überblick darüber, wie Forschungsdaten richtig gespeichert, gesichert und langfristig archiviert werden können. Anhand typischer Alltagssituationen aus der Forschungspraxis werden Risiken sichtbar gemacht und zentrale Unterschiede verständlich erklärt. Der Vortrag richtet sich an Forschende aller Karrierestufen und zeigt praxisnah, was sie selbst tun können, um Datenverluste zu vermeiden und ihre Forschungsdaten nachhaltig nutzbar zu machen - nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten von vielen Fördermittelgebern mittlerweile gefordert wird.
Vortrag: Dr. Stefanie Nagel (UB, Abt. Open Science)
Dienstag, 10. Februar
FAIR in der Praxis: Forschungsdatenmanagement mit elabFTW – Ein hands-on Tutorial
Ein strukturiertes Forschungsdatenmanagement (RDM) ist essentiell für reproduzierbare und nachhaltige Wissenschaft. In diesem hands-on Tutorial wird gezeigt, wie die FAIR-Prinzipien mit dem elektronischen Labornotizbuch elabFTW praktisch umgesetzt werden können.
Bevor ein digitales System wie elabFTW erfolgreich eingeführt werden kann, ist eine grundlegende Standardisierung unerlässlich. Der Vortrag zeigt, wie einheitliche Namenskonventionen, konsistente Ordnerstrukturen und standardisierte Arbeitsprozesse die Basis für ein funktionierendes RDM bilden. Nur durch diese vorab definierten Standards kann die volle Leistungsfähigkeit eines elektronischen Labornotizbuchs ausgeschöpft werden.
Am Beispiel von Streuversuchen wird demonstriert, wie die Verschaltung von elektronischem Labornotizbuch (ELN) und Inventarverwaltungssystem (ELIM) eine nahezu lückenlose Dokumentation des gesamten Datenlebenszyklus ermöglicht. Diese durchgängige Verknüpfung – von der Materialauswahl über die experimentelle Durchführung bis zur Archivierung – schafft eine transparente Datengeschichte, die die Integrität und Nachvollziehbarkeit der Forschungsdaten bestätigt.
Vortrag: Richard Neubert (Institut für Physikalische Chemie)
Mittwoch, 11. Februar
Forschungsdaten managen, Förderung sichern: DMP für Drittmittelprojekte
Fördermittelgeber fordern zunehmend transparente Konzepte zum Umgang mit Forschungsdaten – häufig in Form eines Datenmanagementplans (DMP). Ein DMP dient jedoch nicht nur der Erfüllung formaler Anforderungen, sondern kann auch ein wertvolles Instrument für die eigene Projektplanung sein. Diese Coffee Lecture gibt einen kompakten Überblick darüber, warum DMPs in Drittmittelprojekten eine immer größere Rolle spielen, welche Inhalte typischerweise erwartet werden und welche Tools es zur Unterstützung gibt. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit DMP-Anforderungen zu vermitteln und den praktischen Nutzen von DMPs für das eigene Forschungsprojekt aufzuzeigen.
Vortrag: Dr. Stefanie Nagel (UB, Abt. Open Science)
Nutzen Sie auch gern die Veranstaltungsangebote andere Universitäten und Initiativen (u.a. NFDIs), die häufig online durchgeführt werden.
Veranstaltungsübersicht zur Love Data Week 2026
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: openscience [at] ub [dot] tu-freiberg [dot] de (opencience[at]ub[dot]tu-freiberg[dot]de)