Sie gehören zu den besten deutschen Teams beiden 47th Intercollegiate International Mining Games (IMG) im britischen Cornwall. Vom 19. bis 23. März 2025 repräsentierten die elf Studierenden die TUBAF an der King Edward Mine im Wettstreit mit 43 Teams aus aller Welt in verschiedenen traditionellen Bergbaudisziplinen.
„Die Vorbereitungszeit war sehr knapp. Aber durch die schnelle und unkomplizierte Unterstützung verschiedener Bergbauunternehmen konnten wir trotz der erstmaligen Teilnahme eines Teams der TUBAF einen Achtungserfolg im soliden Mittelfeld erzielen“, sagt Tobias Hörmann, Kapitän des Freiberger Männerteams.
Bei den Mining Games geht es um alte, bergmännische Techniken, die unter anderem in den deutschen Bergbauregionen Erzgebirge und Harz entwickelt wurden. Die 260 Studierenden messen sich in Disziplinen wie Trackstand (Gleisbau), Survey (Vermessung mit einfachem Theodolit), Hand Steel (Bohren mit Hammer und Meißel), Jackleg Drilling (Bohren mit Druckluftbohrhammer und Luftstütze) und Mucking (Fördern mit Hunt). Und um das Networking mit Studierenden anderer internationaler Universitäten: „Die Kontaktaufnahme und Vernetzung mit Alumni und Unternehmen aus aller Welt bietet vielseitige Optionen für internationale Praktika und Karrieremöglichkeiten“, so Marlene Mühlbach, Kapitänin des TUBAF-Frauenteams.
Unterstützt durch den Bergbauverein „Hülfe des Herrn Alte Silberfundgrube“ e.V. bereiteten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Gelände des Besucherbergwerkes „Wismut-Stolln“ in Biensdorf und auf einem Privatgelände in Freiberg auf den Wettbewerb vor. Das Training des Jackleg Drilling führten sie in Kooperation mit der TS BAU JENA GmbH durch.
Die Teams bedanken sich bei der Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage sowie allen Sponsoren und Unterstützern, die die Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht haben.