Mitte Januar nahm die Initiative Chancengerechtigkeit der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e.V. ihre Arbeit auf. Unter den Gründerinnen ist auch die promovierte Geotechnikerin Julia Sorgatz von der TU Bergakademie Freiberg: “Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Gleichstellungs- und Diversitätsthemen im geotechnischen Berufsalltag sichtbar zu machen, den fachlichen Austausch zu fördern und Impulse für strukturelle Verbesserungen zu geben.“
Dafür haben die Gründerinnen der Initiative bei einem ersten Treffen Erfahrungen aus dem Berufsalltag geteilt und Themen gesammelt, die sie künftig weiter bearbeiten wollen. „Ein Schwerpunkt lag auf der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, denn die strukturellen Rahmenbedingungen wie flexible Arbeitszeiten, verlässliche Vertretungsregelungen, gut planbare Termine und transparente Entwicklungswege unterscheiden sich teilweise deutlich in den unterschiedlichen Berufsfeldern und Arbeitsverhältnissen von Geotechnikerinnen und Ingenieurgeologinnen.“
Die Initiative plant nun weitere Treffen und Formate, um das Netzwerk auszubauen und die Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Interessierte sind eingeladen, sich zu vernetzen und über chancengerechtigkeit-dggt [at] googlegroups [dot] com (diese Mailingliste) informiert zu bleiben.