Wie gelingt konzentriertes wissenschaftliches Schreiben im oft herausfordernden Promotionsalltag? Antworten darauf bietet das Schreibcamp für Promovierende, das in der vorlesungsfreien Zeit ab 3. März 2026 zum zweiten Mal von der Graduierten- und Forschungsakademie und der Universitätsbibliothek durchgeführt wird.
„Das Angebot stieß bereits 2025 auf große Resonanz und wurde von den Teilnehmenden als äußerst gewinnbringend bewertet“, sagt Dr. Theresa Wand von der Graduierten- und Forschungsakademie (GraFa). „Kreative Methoden unterstützen den Einstieg ins Schreiben, helfen, Hemmungen abzubauen und individuelle Schreibziele zu erreichen. Besonders der Austausch in der Kleingruppe hat sich für die Teilnehmenden aus dem ersten Schreibcamp als wichtige Ressource für Motivation, gegenseitige Unterstützung und nachhaltige Vernetzung erwiesen.“
Klar strukturierte Schreibzeiten in der Universitätsbibliothek, ergänzt durch praxisnahe Inputs zu Zieldefinition und Schreibmethoden sowie Konzentrations- und Selbstregulationsstrategien in Kooperation mit der Atempause (eine Zusammenarbeit der Projekte ARMINT und Sisters-Mentoring) sorgen dafür, dass sich Promovierende Zeit für wissenschaftliches Schreiben nehmen. „Wir möchten wertvolle Impulse für einen reflektierten und achtsamen Schreibprozess vermitteln und Raum geben, ablenkungsfrei und voller Konzentration wissenschaftlich zu schreiben“, ergänzt Dr. Julia Meyer, Direktorin der Universitätsbibliothek und Expertin für Schreibwissenschaft.
Das Schreibcamp stärkt langfristig die Schreibkompetenz, Selbstorganisation und Motivation. Ab 3. März 2026 sind wieder Promovierende aller Fachrichtungen eingeladen, diese Gelegenheit zu nutzen.