Lehre

Das Institut für Werkstoffwissenschaft bildet Studenten der Vertiefung "Werkstoffwissenschaft" im Rahmen des Studienganges "Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie" aus.

Das Ziel dieser Ausbildung ist es den angehenden Werkstoffwissenschaftlern die theoretischen Grundlagen und Mechanismen anzulernen, welche die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Werkstoffen bestimmen. Im Gegensatz zu den anderen Instituten der Fakultät 5, liegt der Fokus des Instituts für Werkstoffwissenschaft eher auf der Grundlagenforschung, natürlich nicht ohne die praktische Relevanz zu ignorieren.

Dies wird auch in den Modulen der Studienrichtung "Werkstoffwissenschaft" deutlich. Hier geht es einerseits um werkstoffspezifische Phänomene auf nanoskaliger oder atomarer Ebene, welche für das makroskopische Werkstoffverhalten verantwortlich sind. Andererseits wird den Studenten in Vorlesungen und vielen Praktika vermittelt mit welchen Methoden und Analyseverfahren diese Phänomene untersucht und charakterisiert werden können. In den praktischen Arbeiten sollen Studenten wissenschaftliche Fragestellungen selbständig bearbeiten, Materialien und Werkstoffe untersuchen und Mikrostrukturmodelle entwickeln, die eine beobachtete Eigenschaft erklären können.

Die Ausbildung zum Werkstoffwissenschaftler verbindet Elemente und Methoden der Festkörperphysik und Festkörperchemie mit denen der klassischen Materialkunde.