Hybride Herstellung von Metallen
Das Programm zur Förderung der akademischen und Forschungszusammenarbeit (SPARC) ist eine internationale Mobilitäts- und Forschungsförderungsinitiative des indischen Bildungsministeriums. Das Programm wurde entwickelt, um globale akademische und Forschungspartnerschaften zu stärken, indem es eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen führenden indischen Hochschuleinrichtungen und erstklassigen Universitäten und Forschungsorganisationen weltweit ermöglicht. SPARC unterstützt gemeinsame Forschungsaktivitäten, die Mobilität von Lehrkräften und Forschern sowie den Wissensaustausch mit Einrichtungen aus 28 strategisch ausgewählten Ländern mit dem Ziel, Forschungsherausforderungen von nationaler und internationaler Bedeutung zu bewältigen.
Forschungsschwerpunkte:
- Hybridfertigung.
- Gerichtete Energieabscheidung mit Bogen, Laser- und Elektronenstrahl
- Vorwärmung und pneumatisches Hämmern
- Mechanische und metallurgische Prüfung.
- Additive Fertigung mit mehreren Werkstoffen
Laufzeit
01.04.2024 bis 31.03.2026
Förderung
Scheme for Promotion of Academic and Research Collaboration (SPARC) des Bildungsministeriums der indischen Regierung.
Hauptkontakt
Dr. Neel Kamal Gupta
0373139/2987
neel [dot] gupta [at] imkf [dot] tu-freiberg [dot] de
Forschungsteam
Prof. Henning Zeidler
Dr. Rezo Aliyev
Dr. Neel Kamal Gupta
Besuch von Prof. Henning Zeidler am IIT Bombay im Februar 2025
Prof. Henning Zeidler, Inhaber des Lehrstuhls für Additive Fertigung am Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung (IMKF) der TU Bergakademie Freiberg, hat bedeutende Forschungsfortschritte auf dem Gebiet der additiven Fertigung erzielt. Seine Forschung konzentriert sich vor allem auf metallische und nicht-metallische additive Fertigungstechnologien mit verschiedenen Werkstoffen und plasma-elektrolytischem Polieren als Nachbearbeitung von Metallkomponenten. Prof. Zeidler und seine Metallforschungsgruppe arbeiten aktiv an der lichtbogen- und laserbasierten additiven Fertigung, die ein breites Spektrum an Materialien umfasst, darunter verschiedene Stahlsorten, Kupfer und andere metallische Legierungen sowie Bimetall- und Multimaterialkombinationen. Darüber hinaus befasst sich seine Forschung mit der Prozessentwicklung, dem Materialverhalten und anwendungsorientierten Lösungen, die darauf abzielen, die Leistung, Zuverlässigkeit und industrielle Anwendbarkeit von additiven Fertigungssystemen zu verbessern.
Während seines Besuchs am IIT Bombay hielt er einen Vortrag zum Thema "Additive Manufacturing - aktuelle Forschungsansätze an der TU Bergakademie Freiberg" und sprach über die additive Fertigung und den Vergleich mit anderen Verfahren sowie die Forschungsgebiete an seinem Lehrstuhl für Additive Fertigung.
Besuch von Prof. K. P. Karunakaran an der TUBAF im Dezember 2025
Prof. K. P. Karunakaran, Koordinator des Rapid Manufacturing Laboratory und Professor am Lehrstuhl für Maschinenbau am Indian Institute of Technology Bombay, verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der additiven Fertigung. Seine langjährigen Forschungsbeiträge umfassen die Bereiche Maschinenbau, Prozessentwicklung, Systemintegration und industrieller Einsatz von additiven Fertigungstechnologien. In den letzten Jahren lag sein Forschungsschwerpunkt auf der Metall-Hybrid-Fertigung, insbesondere der Integration von additiven und subtraktiven Verfahren für technische Hochleistungsanwendungen.
Im Rahmen seines Besuchs an der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) im Rahmen des gemeinsamen Mobilitätsprogramms des SPARC-Projekts hielt Prof. Karunakaran einen Vortrag mit dem Titel "Electron Beam Hybrid Manufacturing". In diesem Vortrag stellte er seine laufenden Forschungsarbeiten zu elektronenstrahlbasierten hybriden Fertigungssystemen vor, die sowohl pulver- als auch drahtgestützte Verfahren einsetzen. Sein Vortrag hebt die Vorteile des Elektronenstrahls gegenüber laser- und lichtbogenbasierten Fertigungssystemen hervor. Diese Forschungsprojekte werden von der indischen Regierung finanziert und beinhalten eine aktive Zusammenarbeit mit Industriepartnern, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Prozesszuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Eignung für industrielle Anwendungen liegt.