Entwicklung und Optimierung des Plasma-elektrolytischen Polierens (PEP)
Es werden Untersuchungen und Entwicklungen materialspezifischer Elektrolytlösungen, Prozessparameter und -strategien im PEP für unterschiedliche, insbesondere additiv verarbeitete, Metalle und Legierungen durchgeführt, um die Oberflächenqualität zu maximieren und die Materialintegrität zu sichern. Durch umfangreiches Prozessmonitoring, Prozess- und Probenanalyse gelingt eine Vertiefung des Verständnisses chemischer und physikalischer Wechselwirkungen des Prozesses sowie deren Einfluss auf Mikrostruktur und mechanische Eigenschaften der Bauteiloberfläche.
Konstruktion und Implementierung spezialisierter Anlagenkomponenten
Entwicklung maßgeschneiderter Werkzeuge und Vorrichtungen ermöglicht ein effizientes und präzises PEP individueller Materialien und Werkstücke. Die Integration intelligenter Steuerungs- und Monitoringsysteme erhöht sowohl die Prozessstabilität als auch Reproduzierbarkeit, hilft Fehler frühzeitig zu erkennen und trägt zum serienreifen Oberflächenfinish von additiv gefertigten Bauteilen bei.
Entwicklung flexibler Fertigungslösungen
Gestaltung kompakter, modulbasierter oder mobil einsetzbarer Nachbearbeitungssysteme erlaubt den Einsatz losgelöst von den Bauteildimensionen an unterschiedlichen Standorten oder die flexible Integration in bestehende Produktionslinien mit unterschiedlichen Bauteilgeometrien, Materialien und Produktionsvolumina.
Qualitätssicherung und Prozessüberwachung
Kontinuierliche Kontrollen von Prozessparametern sind das Ziel der von uns erforschten in-situ-Mess- und Überwachungsmethoden.
Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz
Es erfolgt eine Analyse des Material- und Energieeinsatzes während der Nachbearbeitung. Durch optimierte Prozessführung und Recyclingkonzepte wird eine Minimierung von Abfall und Verbrauchsmaterialien angestrebt.