Nachwuchsforschungsgruppe BIOWIN:
Wertschöpfung aus Biomasse durch integrative Upcycling-Strategien
Die Nachwuchsforschungsgruppe BIOWIN wird aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) sowie durch den Freistaat Sachsen (Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK)) finanziert und adressiert zentrale Herausforderungen einer zukunftsfähigen Bioökonomie, insbesondere im ländlich geprägten Raum. Ziel des Vorhabens ist es, bislang unzureichend genutzte biogene Reststoffe aus Land- und Forstwirtschaft stofflich aufzuwerten und in innovative, polymerbasierte Materialien zu überführen. Dabei kommen unterschiedliche Verfahren der mechano-chemischen Rohstoffaufbereitung und Fraktionierung sowie der Faserherstellung zum Einsatz, um eine möglichst hochwertige Nutzung und ganzheitliche Verwertung der Biomasse zu ermöglichen.
Beteiligte Institute und Forschungsgruppen
Institut für Nanoskalige und Biobasierte Materialien
AG Grüne Funktionsmaterialien
Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik
Professur für Corporate Sustainability and Environmental Management
BIOWIN Projektstruktur
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Nachwuchsforschenden aus drei Fakultäten (Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik (Fakultät 4), Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie (Fakultät 5), sowie Wirtschaftswissenschaften (Fakultät 6)) werden technische Verwertungsansätze mit systemischer Nachhaltigkeits- und Marktanalyse kombiniert. Dies ermöglicht skalierbare Upcycling-Prozesse entlang zirkulärer Wertschöpfungsketten und stärkt die Innovationsfähigkeit in Sachsen.
Mitglieder der Forschungsgruppe
Gruppenleitung: Dr. Vanessa Castro
Email: vanessa [dot] oliveira-castro [at] esm [dot] tu-freiberg [dot] de (vanessa[dot]oliveira-castro[at]esm[dot]tu-freiberg[dot]de)
Doktorandinnen und Doktoranden:
- Anthony Gerhardt
- Emmanuel Udekwe Nwanegbo
- Una Smailbegovic