Die TU Bergakademie Freiberg beteiligt sich mit drei Angeboten am „Markt der Nachhaltigkeit“, der zum Weltkindertag am 20. September auf dem Schlossplatz Freiberg stattfindet.
Besucherinnen und Besucher finden dabei konkrete Antworten auf die Frage „Was kann ich angesichts großer globaler Aufgaben schon tun?“. Von der TU Bergakademie Freiberg zeigen das gleich drei Forschungsprojekte und Initiativen:
- Am Stand des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik, Umweltverfahrenstechnik und Naturstoffverfahrenstechnik wird mit einer einfachen Handpresse aus Hanffasern eine Hanfplatte hergestellt. Ob diese Platte als neuartiger Baustoff taugt, können die Besucherinnen und Besucher am Stand selbst testen.
- Am Stand des Instituts für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung werden mittels 3D-Druck aus Reststoffen wie Holzspänen oder Nussschalen Blumentöpfe und Lampenschirme hergestellt. Es wird gezeigte, welche Potenziale die Technik bietet, um aus den verschiedensten Abfällen neue und individuelle Produkte zu drucken.
- Am Stand der Europäischen Universitätsallianz EURECA-PRO dreht sich alles um nachhaltigen Konsum und den bewussten Umgang mit Ressourcen im Alltag. Dabei wird eine Reise in die Welt der Rohstoffe „Vom Salz des Lebens“ präsentiert. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher ihren eigenen ökologischen Fußabdruck testen und erfahren, wie sich alltägliche Konsumentscheidungen auf Umwelt und Ressourcen auswirken.
Einfach vorbeikommen ab 14 Uhr
Außerdem präsentieren sich mehr als 30 Vereine, Organisationen, Geschäfte und Landwirtschaftsbetriebe aus der Region Freiberg, die sich im Bereich der Nachhaltigkeit insbesondere in den Bereichen Ernährung, Umwelt, Klima, Entwicklungspolitik engagieren. Um möglichst viele Besucherinnen und Besucher an die Stände zu ziehen, wird es in diesem Jahr eine Stempelkarte geben, die für die Teilnahme an einem Gewinnspiel genutzt werden kann.
Der Markt der Nachhaltigkeit wird von "Freiberger Agenda 21 e.V." und "Freiberg für alle" organisiert mit finanzieller Unterstützung von der Stiftung Nord-Süd-Brücken aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.