Wasserstoff soll in Zukunft bei der Transformation im Energiesektor eine bedeutende Rolle spielen und insbesondere bei energieintensiven Prozessen den Einsatz von Erdgas ablösen. In diesem Zusammenhang sind eine Reihe von Aufgaben entlang der Prozesskette zu lösen. Das Erasmus-Projekt „Integration nachhaltigen, großskaligen Transports und der Speicherung von Wasserstoff in Ingenieurprogramm als ein Element der Wasserstoff-Strategie für ein klimaneutrales Europa“ (Akronym: Hy-Edu) greift dieses wichtige Thema auf und entwickelt englischsprachiges Vorlesungsmaterial entlang der Wasserstofftechnologie mit den Schwerpunkten Transport und Speicherung.
Im Projekt arbeiten die Schlesische Technische Universität und die Firm ESG Solutions (beide Polen), die Universität Brescia (Italien) und die TU Tallin (Estland) mit der TUBAF zusammen.
Der Inhalt der acht Vorlesungen baut zum einen auf einer Analyse der bereits bestehenden Kompetenzen bei den Partnern und zum anderen auf einer Delphi-Umfrage auf, an der sich 38 Experten aus 5 EU-Länder beteiligten. An der TUBAF wird Vorlesungsmaterial zu den beiden Themen „Wasserstoff – Eigenschaften und Herstellung in der Wertschöpfungskette“ (Professor Gräbner) und „Modellierung und Auswahl von Speicherstandorten (Professor Amro) gearbeitet. Zur Verbreitung der Vorlesungen wurde eine Plattform aufgebaut, auf der das erarbeitete Material online als MOOC-Kurs zur Verfügung gestellt wird.
Nach dem Treffen zur Halbzeit des Projektes in Brescia schätzt der TUBAF-Projektleiter Carsten Drebenstedt, den Fortschritt des Projektes und die Passfähigkeit zu den breit angelegten Wasserstoffaktivitäten an der TUBAF als hervorragend ein. „Es profitieren vor allem künftige Studierende sowohl von den Inhalten als auch von dem Netzwerk“,
Mehr Informationen auf der Internetseite: hy-edu.eu