Was hilft zur Selbstregulation bei Stress und psychischer Belastung? Beim Offenen Regierungsviertel am Sonntag, 6. September 2026 bringt das Team der Graduierten- und Forschungsakademie der TU Bergakademie Freiberg ein neues Beratungstool für Schulen direkt ins Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus mit. Am Stand der TUBAF im 2. Obergeschoss des Ministeriums können Besucherinnen und Besucher bei einer kurzen Mitmachaktion selbst testen, wie die kurzen Atem- und Fokussierungstechniken auf sie wirken.
Ein Erklärfilm zeigt den neurobiologischen Mechanismus des Überlebens bei psychischer Belastung und Stress in kind- und jugendgerechter Bildsprache im Manga-Stil; Poster rahmen die Mitmachaktion ein. Alle sächsischen Hochschulen präsentieren im Wissenschaftsministerium Ergebnisse eines für Mitmachaktionen geeigneten gesundheitsorientierten Projektes. Auch der Staatssekretär sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums stehen von 10 bis 17 Uhr für Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung. In den umliegenden Gebäuden der Sächsischen Staatsregierung sind weitere interessante Projekte zu sehen.
Über das Projekt BeSoS
BeSOS steht für Beratungsinstrumentarium zur Stärkung bzw. Wiederherstellung der beruflichen Orientierungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit psychischer Belastung. Gefördert wird BeSOS als Leuchtturmprojekt in der Initiative Bildungsketten vom Kultusministerium des Freistaats Sachsen mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Das Projekt greift dort, wo innerhalb der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen bislang ein blinder Fleck war. Schülerinnen und Schüler sind seit der Corona-Pandemie verstärkt von psychischen Belastungen betroffen. Dies wirkt sich auf die Schulkarriere und letztlich die Berufs- und Studienwahl aus. BeSOS als innovativer Ansatz zur Stressbewältigung und Selbstregulation bietet hier eine Toolbox, die von Schulen gut in den pädagogischen Alltag übernommen werden kann. Fast 3.000 Lehrkräfte und Beratende der Berufsorientierung arbeiten bereits mit unserer Handreichung und nutzen die Tools für ihre Schülerinnen und Schüler. Kontinuierlich werden weitere Fortbildungen vor Ort dieses Wissen ins sächsische Schulsystem bringen und Schulen unterstützen, die Schule zu einem sicheren Hafen für psychisch belastete Kinder und Jugendliche zu machen.