Deep Sea Sampling II (DSS II)

Projektdauer

2025 - 2028 

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Deep Sea Sampling II“ (DSS II), das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird, untersucht die Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage an der TU Bergakademie Freiberg die technische, wirtschaftliche und ökologische Realisierbarkeit eines minimalinvasiven Bergbaukonzepts (auf Grundlage des "Vertical Approach") für Massivsulfidlagerstätten in der Region der Rodriguez Triple Junction in Wassertiefen von 2.500 bis 4.000 Metern.

Rückblick: Konzept „Vertical Approach“ 

Im Laufe des vorangegangen Projekts Deep Sea Sampling I (DSS I) wurde zwischen 2021 und 2024 die technische Machbarkeit einer kompakten, elektrifizierten Tiefseefräse betrachtet. Das Konzept basiert auf dem vertikalen Schlitzwandverfahren von Bauer. Dabei stellt ein geschlossener Prozesskreislauf sicher, dass möglichst kein Schmutz in die Umgebung gelangt. Meerwasser und Gesteinspartikel werden dabei bereits vor Ort am Meeresboden voneinander separiert und die gereinigte Spülung zurück in die Prozesszone geleitet. Ein energieintensives Pumpenfördersystem zur Meeresoberfläche ist somit nicht notwendig. (Bauer, 2025)

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DSS II

Georg Meißner

TU Bergakademie Freiberg
Institut für Bergbau und Spezialtiefbau
Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage
Fuchsmühlenweg 9
09599 Freiberg

+49 3731 39-3602
Georg [dot] Meissner [at] mabb [dot] tu-freiberg [dot] de (Georg[dot]Meissner[at]mabb[dot]tu-freiberg[dot]de)