Mit mehr Handlungsfähigkeit zum Schulabschluss: An sieben sächsischen Pilotierungsschulen hat das Projektteam die BeSOS-Toolbox mit konkreten Tools zur Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern bereits erfolgreich erprobt. Nun strahlt das Projekt in die Fläche, denn in ganz Sachsen bietet das Team Fortbildungsveranstaltungen und Onlinetrainings für Lehrerinnen und Lehrer sowie Beratende der Berufsorientierung. Auch bei der aim-Leopoldina-Konferenz "Selbstregulation stärken – Bildung neu ausrichten" stellte das Team Mitte März die Toolbox vor.

„Fast 3.000 Lehrkräfte und Beratende der Berufsorientierung arbeiten bereits mit unserer Handreichung und nutzen die Tools für ihre Schülerinnen und Schüler. Wir bekommen große Resonanz aus der Praxis. Aus jeder Fortbildung erwachsen weitere Anfragen und wir entwickeln aktuell Formate für die Fortbildung von Multiplikatoren, um dem Ansturm gerecht zu werden, zum Beispiel auch für die Referendarausbildung in Dresden und Ostsachsen, um den pädagogischen Nachwuchs zu erreichen“, erklärt Dr. Kristina Wopat von der Graduierten- und Forschungsakademie der TU Bergakademie Freiberg.

BeSOS steht für Beratungsinstrumentarium zur Stärkung bzw. Wiederherstellung der beruflichen Orientierungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern mit psychischer Belastung. Gefördert wird BeSOS als Leuchtturmprojekt in der Initiative Bildungsketten vom Kultusministerium des Freistaats Sachsen mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Projekt greift dort, wo innerhalb der Ausbildung Jugendlicher bislang ein blinder Fleck war. Schülerinnen und Schüler sind seit der Corona-Pandemie verstärkt von psychischen Belastungen betroffen. Dies wirkt sich auf die Schulkarriere und letztlich die Berufs- und Studienwahl aus. BeSOS als innovativer Ansatz zur Stressbewältigung / Selbstregulation bietet hier eine Toolbox, die von Schulen gut in den pädagogischen Alltag übernommen werden kann.

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