Am 11. März 2026 besuchte die Staatssekretärin im sächsischen Wissenschaftsministerium (SMWK), Professorin Heike Graßmann, die TU Bergakademie Freiberg. Begleitet wurde sie vom neuen Abteilungsleiter für den Bereich Hochschulen, Robert Denk, sowie der neuen Referatsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des SMWK Simona Block. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Gespräch mit dem Rektorat zu aktuellen Entwicklungen an der TUBAF in Forschung, Lehre und Transfer sowie ein Kennenlernen der Universität, u.a. mit einer Besichtigung des Forschungs- und Lehrbergwerks „Reiche Zeche“, des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen sowie des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung. Der Termin ist der erste Besuch auf dem Freiberger Campus, seit das neue Rektorat unter der Leitung von Professorin Jutta Emes seine Arbeit im Sommer 2025 aufgenommen hatte.
"Vielen Dank für den konstruktiven und offenen Austausch mit Rektorin Prof. Dr. Jutta Emes und die Einblicke, die ich bei meinem Besuch in die strategische Entwicklung dieser traditionsreichen Universität gewinnen konnte. Die TU Bergakademie Freiberg ist ihrem mehr als 260 Jahre alten Leitbild der Nachhaltigkeit nicht nur treu geblieben, sondern treibt innovative Lösungen für technologische Herausforderungen stets weiter voran. Das ist mehr als beeindruckend. Die TUBAF ist mit Forschung und Lehre entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette organisiert und ist damit einer der wissenschaftlichen Leuchttürme in Sachsen. Die interdisziplinäre Verbindung von Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften macht sie zum zentralen Impulsgeber für nachhaltige Ressourcen- und Energiewirtschaft. Ich sehe der weiteren Entwicklung der TUBAF und ihrer Forschung mit Spannung entgegen", sagte die Wissenschaftsstaatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann.
Bei ihrem Besuch unter Tage im Forschungs- und Lehrbergwerk der TUBAF zeigte die Staatssekretärin große Begeisterung für die für eine Hochschule einzigartige Infrastruktur, die High-Tech-Fördertechnik sowie für die hoch-innovativen Projekte aus den Bereichen Rohstoffgewinnung, Geotechnik, Markscheidewesen und Geodäsie. Beeindruckt war sie zudem von den ihr am Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen präsentierten neuen Verfahren für die Energie- und Rohstoffwende und aktuellen Entwicklungen der Kohlenstoff-Kreislaufforschung. Prof. Graßmann konnte sich außerdem von der positiven Campusentwicklung am Freiberger Wissenschaftskorridor überzeugen, wo mit dem Neubau der Universitätsbibliothek mit Hörsaalzentrum und dem Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung in den vergangenen Jahren eine attraktive Verbindung der beiden Campusbereiche in und außerhalb der Innenstadt entstanden ist.
„Ich freue mich sehr über den Besuch der Staatssekretärin und des neuen Abteilungsleiters Hochschulen an der TU Bergakademie Freiberg. Der Austausch zu aktuellen und künftigen Projekten und internationalen Kooperationen der Universität war sehr inspirierend “, betont TU-Rektorin Professorin Jutta Emes. „Das Feedback der Staatssekretärin ist dabei Ansporn und Bestätigung für die Rolle der Bergakademie in der Region und im Freistaat Sachsen – heute und in Zukunft.“