Die beiden Universitäten unterzeichneten am 26. Juni 2026 ein Memorandum of Understanding (MOU), das auf zwei Jahren aktiver Kooperation aufbaut. Die Vereinbarung schafft einen Rahmen für gemeinsame Forschung, den Austausch von Mitarbeitenden und Studierenden sowie die gemeinsame Nutzung von Fördermöglichkeiten in den USA, Deutschland und Europa.
Die Partnerschaft, die vom Arthur L. Irving Institute for Energy and Society an der Dartmouth University initiiert wurde, spiegelt mehr als zwei Jahre Fakultätsengagement zwischen den beiden Institutionen wider und folgt einem Letter of Intent, der von Dartmouth-Provost Santiago Schnell und der Rektorin der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) Jutta Emes im März 2026 unterzeichnet wurde.
„Starke Forschungspartnerschaften basieren auf komplementären Stärken und gemeinsamen wissenschaftlichen Zielen. Genau diese Kombination macht für Dartmouth den Reiz der TU Bergakademie Freiberg aus. Die Infrastruktur für angewandte Forschung und die fundierte technische Expertise der TUBAF ergänzen die Stärken von Dartmouth auf einem breiten Spektrum von institutionellen Schwerpunktbereichen – von Künstlicher Intelligenz und computergestützter Modellierung bis hin zu Klimawissenschaft, Entrepreneurship und der Energietechnik. Ich freue mich darauf zu sehen, was unsere Forschenden und Studierenden gemeinsam aufbauen werden, und ich erwarte, dass diese Zusammenarbeit zunehmend gegenseitigen Nutzen bringen wird“, sagte Provost Schnell.
Rektorin Emes: „Wir freuen uns sehr über den Besuch von Provost Santiago Schnell und der Delegation aus Dartmouth hier in Freiberg. Zwischen Dartmouth und der TU Bergakademie Freiberg bestehen bereits verschiedene Forschungskooperationen, unter anderem in den Material- und Geowissenschaften oder im Grubenrettungswesen. Forschende und Studierende beider Universitäten sowie die Gesellschaft insgesamt werden von der engeren Zusammenarbeit profitieren."
Die Institutionen haben gemeinsame Kernbereiche der Kooperation identifiziert: Energiewende und Rohstoffe; Materialwissenschaft und innovative Fertigungstechnologien; Künstliche Intelligenz, Datenwissenschaft und computergestützte Modellierung; sowie Energiepolitik und -ökonomie. Die Thayer School of Engineering und die Tuck School of Business der Universität Dartmouth sind unter den identifizierten ersten Kooperationspartnern. Gleichzeitig erwarten die Partner, dass sich die Kooperation im Laufe der Zeit auf die School of Arts & Sciences von Dartmouth ausdehnen wird.
Über Dartmouth und das Irving Institute
Gegründet 1769, ist Dartmouth eine Mitgliedsinstitution der Ivy League und eine der weltweit führenden akademischen Institutionen. Das Arthur L. Irving Institute for Energy and Society fördert interdisziplinäre Forschung und Bildung an der Schnittstelle von Energie und Gesellschaft, indem sie auf Expertise aus den verschiedenen Abteilungen von Dartmouth zurückgreift.
Über die TU Bergakademie Freiberg
Die 1765 gegründete TU Bergakademie Freiberg ist die älteste Montanuniversität der Welt und eine der forschungsstärksten technischen Universitäten Deutschlands. Mit etwa 4.000 Studierenden – davon mehr als 80 % in den MINT-Fächern – und 72 Millionen Euro jährlich drittmittelfinanzierter Forschungsförderung ist die TUBAF international anerkannt für ihre Forschung in den Bereichen Energie-Systeme, Rohstoffgewinnung und -nutzung, Wasserstofftechnologien, Recycling und Umwelt- und Ressourcensicherheit.