Das Internationale Universitätszentrum „Alexander von Humboldt“ – kurz IUZ – der TU Bergakademie Freiberg ist die erste Adresse für Studierende und Hochschulmitarbeitende, die eine Sprache lernen oder Auslandserfahrungen sammeln wollen oder, aus dem Ausland kommend, an der TUBAF studieren oder forschen. 2026 feiert das IUZ sein 25. Jubiläum. Das ganze Jahr über macht das Team des IUZ mit verschiedenen Veranstaltungen auf seine Arbeit aufmerksam. Die Botschaft der Mitarbeitenden lautet: Gute Lehre und Wissenschaft funktioniert nur, wenn Menschen sich austauschen und bereit sind, ausgetretene Pfade zu verlassen. Und auch die Wirtschaft profitiert von der internationalen Mobilität.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IUZ 2026.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IUZ im Jubiläumsjahr 2026.

Seit 25 Jahren öffnet das IUZ Türen in neue Kulturen – und das in viele Richtungen: Studierende und Mitarbeitende können zwischen Kursen in zehn Fremdsprachen wählen und die Angebote internationaler Unis kennenlernen. Internationale Studierende lernen Deutsch, um ihr Studium und/oder ihren Alltag in Freiberg bewältigen zu können. „Mit unserem Festjahr wollen wir in beide Richtungen ausstrahlen“, erklärt Dr. Julia Sishchuk, Direktorin des International Office des IUZ, „wir wollen den deutschen Studierenden signalisieren, dass sie von ein oder zwei Auslandssemestern enorm profitieren, nicht nur für ihr Studium, sondern auch für ihr Leben. Den internationalen Studierenden erleichtern wir den Studienstart und begleiten Sie mit verschiedenen Beratungsangeboten durch ihr Studium.“ Das gleiche gelte im Übrigen auch für die Mitarbeitenden der TUBAF, von denen einige aus dem Ausland stammen. Umgekehrt ermutigt das IUZ Hochschulpersonal vor Ort, Auslandserfahrungen zu sammeln, zum Beispiel durch Programme wie ERASMUS+. 

Impulse für den deutsche Arbeitsmarkt

Auch die Arbeit des neuen Rektorats nimmt die Internationalisierung an der TU Bergakademie Freiberg verstärkt in den Fokus. Die Rektorin der Universität Professorin Jutta Emes hat mit Beginn ihrer Amtszeit 2025 den Vorsitz der Rektoratskommission Internationalisierung übernommen, welche sich unter anderem der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie widmet: „Die TU Bergakademie Freiberg hat eine Strahlkraft, die seit ihrer Gründung junge, wissenshungrige Menschen aus der ganzen Welt anlockt. Ein Teil unserer internationalen Absolventinnen und Absolventen nimmt die hier gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnisse mit in die Heimatländer. Diejenigen Alumni, die sich entscheiden, nach ihrem Studium in Deutschland zu bleiben, liefern dem deutschen Arbeitsmarkt und der deutschen Gesellschaft wichtige Impulse. Aus einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft wissen wir, dass jeder Jahrgang internationaler Studierender langfristig rund acht Mal mehr zu den Einnahmen der öffentlichen Haushalte beiträgt, als der Staat für ihn investiert.“ Und so unterstützt die Universität ihre zukünftigen Studierenden und Fachkräfte für den Freistaat bereits bei der Vorbereitung auf das Studium an der TUBAF. Am hochschuleigenen Studienkolleg entwickeln die Kollegiatinnen und Kollegiaten nicht nur ihre Deutschkenntnisse weiter, sondern erhalten auch Fachunterricht in Mathematik, Physik, Chemie und Informatik, sie besuchen Probevorlesungen an den Fakultäten und lernen im Rahmen von Fachexkursionen Unternehmen in der Region kennen. Seit dem Sommersemester 2026 immatrikuliert das Studienkolleg der TUBAF nun zweimal im Jahr und so hat gerade eine neue Gruppe zukünftiger Fachkräfte ihre Studienvorbereitung  aufgenommen. Die jungen Leute kommen aus Marokko, Usbekistan, Nepal, Indien, Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten und China und werden nach bestandener Abschlussprüfung dann im Sommersemester 2027 ihr Fachstudium an der TUBAF beginnen.

Internationalität hat Tradition in Freiberg

Seit 1771 absolvieren Studierende aus verschiedenen Ländern der Welt ihr Studium an der Bergakademie und tragen zur internationalen Vernetzung und Kooperation bei. Das IUZ hat sich nach einem der bekanntesten Absolventen der Universität benannt, dem Naturforscher und Weltreisenden Alexander von Humboldt, der von 1791 bis 1792 an der Bergakademie in Freiberg studierte. Internationalität hat also Tradition in Freiberg und dies möchte das IUZ in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen hervorheben. Dazu gehören zum Beispiel ein Fotowettbewerb, Podcasts mit Studierenden und Absolventen, Aktivitäten im Rahmen der Nacht der Wissenschaft, des Unisportfestes oder auch die zentrale Festveranstaltung am 3. November 2026. Alle Veranstaltungen finden sich auf der Jubiläums-Webseite des IUZ.

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