Mit rund 72 Millionen Euro verzeichnet die TU Bergakademie Freiberg im Jahr 2025 einen starken Anstieg der Drittmittel. Laut der hochschulinternen Statistik stiegen die Einnahmen im Drittmittelbereich einschließlich der Projektförderung durch das Land Sachsen auf den bislang höchsten Wert. 

Die Universität unterstreicht damit ihre hohe Wettbewerbsfähigkeit in Forschung, Lehre und Entwicklung im nationalen und internationalen Kontext. Die hohen Drittmitteleinnahmen spiegeln die erfolgreiche Einwerbung von Forschungs- und Projektmitteln an der TU Bergakademie Freiberg wider und bestätigen die strategische Ausrichtung der TU Bergakademie Freiberg als forschungsstarke MINT-Universität.

Entgegen dem allgemeinen Trend stellen nach wie vor die Bundesförderungen mit rund 40 Prozent den größten Anteil dar. Auch der Anteil von Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) liegt mit knapp 14 Prozent an den Gesamtdrittmitteleinnahmen weiterhin auf einem hohen Niveau. Leicht steigern konnte die TU Bergakademie Freiberg im Jahr 2025 auch ihre Drittmitteleinnahmen aus der Wirtschaft, welche mehr als 10 Prozent der Gesamtdrittmitteleinnahmen 2025 ausmachen. Diese Entwicklung unterstreicht die hohe Relevanz und Praxisnähe der Forschung an der TU Bergakademie Freiberg in der Region und bundesweit; und auch international konnte die TU Bergakademie Freiberg im Jahr 2025 punkten: Bei den Drittmitteleinnahmen von internationalen Organisationen (insbesondere EU-, ESF- und EFRE-Mittel) konnte ein deutlicher Anstieg auf rund 11 Prozent der Gesamtdrittmitteleinnahmen verzeichnet werden. Weitere Drittmittelgeber waren öffentliche Bereiche, Stiftungen und Sonstige.

Internationale Rankings bestätigen Forschungsstärke

Ergebnis der durch die Drittmitteleinnahmen möglichen Forschung ist auch eine hohe Anzahl und Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen der Forschenden der TU Bergakademie Freiberg, die sehr häufig referenziert werden. Das sorgt für Top-Platzierungen in internationalen Rankings, wie dem World University Ranking CWUR 2025 oder dem QS World University Ranking 2024. Mit 67,7 Punkten kommt die TU Bergakademie Freiberg unter die weltweit besten 7,5 Prozent der 21.462 teilnehmenden Universitäten (CWUR 2025). Sogar auf Platz 1 deutschlandweit sieht das QS World University Ranking 2024 die TUBAF in der Kategorie Zitationen.

Drittmitteleinnahmen sind Mittel, die zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt (Grundausstattung) von öffentlichen oder privaten Stellen eingeworben werden.

Die Forschenden der TU Bergakademie Freiberg waren im Jahr 2025 bei diesen wettbewerblichen Verfahren mit guten Ideen und relevanter Forschung besonders erfolgreich.

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