Die Ausstellung Women of Mathematics from Around the World rückt Mathematikerinnen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen in den Fokus und würdigt ihre bedeutenden Beiträge zur Mathematik. Ab 1. April 2026 macht die Ausstellung Halt in Freiberg.
Exzellent in Mathe zu sein, hat nichts mit dem Geschlecht oder der Herkunft zu tun: Das zeigt die Ausstellung mit Persönlichkeiten aus der Mathematik und ihrer individuellen Lebens- und Karrierewege. Präsentiert werden Fotografien von Noel Tovia Matoff der 34 Mathematikerinnen zusammen mit Interview-Auszügen. Die porträtierten zeitgenössischen Wissenschaftlerinnen geben Einblicke in ihre Arbeit, ihre Lebenswege und ihre Motivation – und zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig Mathematik heute ist.
Gerade in dieser Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und persönlichen Geschichten liegt eine besondere Stärke der Ausstellung: Sie lädt dazu ein, Mathematik aus einer menschlichen Perspektive zu entdecken, neue Blickwinkel einzunehmen und sich von den dargestellten Lebenswegen inspirieren zu lassen. So kann sie Impulse geben, eigene Interessen zu verfolgen, Neugier zu entwickeln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.
Ziel der Ausstellung ist es, Vorbilder sichtbar zu machen und einen Beitrag zur Gleichstellung in den MINT-Fächern zu leisten. 2016 startete die Ausstellung in Berlin und tourt seitdem durch die Welt; bisherige Stopps waren unter anderem Accra, Cambridge, Rom oder Canberra.
An der TU Bergakademie Freiberg ist die Ausstellung von 1.4.2026 bis 31.3.2027 im Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (Winklerstraße 5, 09599 Freiberg) werktäglich von 9 bis 17 Uhr zu sehen (ohne Eintritt).
„Als erste Rektorin in der 260-jährigen Geschichte der TU Bergakademie Freiberg freue ich mich besonders, dass die internationale Wanderausstellung „Women of Mathematics from around the world“ in Freiberg zu Gast ist. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass Frauen stark im MINT-Bereich sind, speziell in der Mathematik, und ist damit hoffentlich gleichzeitig Ansporn und Ermutigung für junge Menschen.“
TU-Rektorin Prof. Jutta Emes
„Zahlreiche Mathematikerinnen weltweit prägen heute maßgeblich die Entwicklung der mathematischen Disziplinen. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass mathematische Exzellenz keine Grenzen kennt – weder geografische noch gesellschaftliche. Ich hoffe sehr, dass ein förderndes Umfeld und diese inspirierenden Vorbilder dazu beitragen, künftig noch mehr weibliche Nachwuchstalente für die Mathematik zu begeistern und ihnen den Raum zu geben, ihr Potenzial umfänglich zu entfalten.“
Mathematik-Professor Marcus Waurick
„Wir sind alle Menschen, wir machen alle Mathe, wir finden Mathe gut und uns ist wichtig, dass wir uns weiterentwickeln, dass wir lernen. (…) Es ist wichtig, zu zeigen, dass Frauen die Mathematik bis heute wirklich revolutionieren konnten und, dass sie heute die Möglichkeit haben, Mathematik-Professorinnen zu werden.“
Mathematik-Studentin Hanna Schiemenz