Versuchsanlage zur Untersuchung der Datenübertragung im Bohrloch, der Ausbreitung von Schall-/Druckwellen in Rohrleitungen zum Zweck der Erhöhung der Datenübertragungsrate in Bohrungen.
Der Spülungskreislauf befindet sich in der Versuchshalle des IBF. Er besteht aus PVC-Rohren und weist eine Gesamtlänge von 90,5 m auf. Beim Großteil der Rohre handelt es sich um DN 57 Rohre. Das als Spülung verwendete Wasser wird in einem Tank gespeichert und von einer im Keller befindlichen Exzenterschneckenpumpe durch den Kreislauf gefördert. Kern der Anlage ist die Pulserstrecke, in der bis zu drei Datenpulser parallel oder in Reihe installiert und betrieben werden können. Geräusche im Bohrloch können mittels eines Aktuatorsystems simuliert werden (Frequenz und Amplitude voreinander unabhängig einstellbar). Die Versuche werden mittels eines Echtzeit-Prozessors vom PC in einer Messkabine aus gesteuert und geloggt.
Einsatzmöglichkeiten:
- Untersuchung der hydraulischen und akustischen Datenübertragung
- Untersuchung unterschiedlicher Datenpulser
- Multi-Pulser-Anordnung (parallel oder in Reihe)
Technische Daten:
- Verfügbare Pulser: Positiv-Pulser, Negativ-Pulser, zwei Mud-Sirenen, Unterwasserlautsprecher
- Max. Volumenstrom: 40 m³/h, max. möglicher Druck im System: 6 bar
- Sensoren: Durchflussmessgerät, vier fest installierte Drucksensoren (p1 – p4), weitere Messpunkte vorgesehen (können bei Bedarf mit beliebigen Sensoren bestückt werden)
- Variable Samplerate, max. 2.000 Hz
Ansprechpartnerin
Dr. Silke Röntzsch
Telefon: +49 (3731) 39-4312
Zimmer 207
Silke [dot] Roentzsch [at] tbt [dot] tu-freiberg [dot] de (Silke[dot]Roentzsch[at]tbt[dot]tu-freiberg[dot]de)