Skip to main content
Image
ExtrA Struktur

Eine nachhaltige Wärmeversorgung als wichtiges Element der Energiewende hat in den letzten Jahren immer mehr an gesellschaftlicher und politischer Bedeutung gewonnen. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat die Debatte um fossile und erneuerbare Energieträger geprägt, während gleichzeitig auf politischer Ebene Gesetze verabschiedet wurden, die die Wärmewende vorantreiben sollen. In Extra liegt der Schwerpunkt dabei auf der gesellschaftlichen Akzeptanz verschiedener Wärmeversorgungsoptionen. Durch bevölkerungsrepräsentative Umfragestudien wird untersucht, wie sich die Einstellungen gegenüber bestimmten Optionen im zeitlichen Verlauf entwickeln und in welcher Weise Extremereignisse für die Bewertung eine Rolle spielen. Mithilfe von Discrete-Choice-Experimenten (DCE) werden Präferenzen und Einflussfaktoren analysiert, die dann in Bürgerdialogen als Grundlage zur Ausarbeitung von Motivationsmöglichkeiten für erneuerbare Wärmeversorgungsalternativen dienen. Die Ergebnisse werden im Anschluss als interaktives Webtool aufbereitet, in dem mögliche Veränderungen auf Basis von Multi-Criteria-Decision-Analysis (MCDA) simuliert werden können.

Das Projekt wird durch einen Praxisbeirat von Experten begleitet, die die Ergebnisse einordnen und den Verlauf beratend unterstützen. Darüber hinaus ist das Projekt in fünf Arbeitspakete unterteilt, die von verschiedenen Projektpartnern geleitet werden. Obwohl die TU Bergakademie Freiberg in den gesamten Projektverlauf eingebunden ist, liegt der Schwerpunkt auf dem Arbeitspaket 1.

Arbeitspaket 1

Im Arbeitspaket 1 werden verschiedenen Wärmeversorgungsoptionen beschrieben und mit ihren verschiedenen relevanten Eigenschaften dargestellt. Dabei werden neben Kosten und Verfügbarkeit auch soziale, geopolitische und Umweltaspekte berücksichtigt. Diese möglichen Entscheidungsrelevanten Kriterien werden unter Berücksichtigung des Forschungsstandes zu energie- und umweltrelevantem Verhalten und sozialer Akzeptanz aufbereitet. 

Ziel: Bereitstellung von Informationen (inkl. Informationen zu Risiken, Abhängigkeiten, umweltpolitischen Effekten sowie Kosten) über Rohstoffbezugsmöglichkeiten zur Wärmeversorgung aus verschiedenen Ländern, die für Entscheidungen für oder gegen eine Option relevant sind.

Projektpartner

Förderung

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Projektteam der TUBAF