Ausstellungen - Archiv

Vergangene Ausstellungen

 

 

2019

 

  • 150 Jahre Periodensystem der Elemente | Entdeckungen - die Bergakademie und das Periodensystem der Elemente

    (3. Dezember 2019 - 17. April 2020)

    Bild: 150 Jahre PSE2019 wurde das 150. Jubiläum des Periodensystems der Elemente (PSE) begangen. Das Freiberg in diesem Kontext eine bedeutende Rolle zukommt, wurde bisher wenig gewürdigt.

    Durch Freiberger Professoren und Absolventen wurden vier chemische Elemente entdeckt: das Wolfram, das Vanadium, das Indium und schließlich das Germanium. Diesen vier „Freiberger Elementen“ widmet die Universitätsbibliothek ihre derzeitige Ausstellung.

    Das durch Clemens Winkler 1886 in Freiberg entdeckte chemische Element Germanium gehörte zu den ersten Elementen, die nach der Aufstellung des PSE entdeckt wurden und somit die Richtigkeit des PSE beweisen.

    Bereits zuvor war 1863 durch die Freiberger Professoren Theodor Richter und Ferdinand Reich das chemische Element Indium entdeckt worden.

    Wenig bekannt ist jedoch, dass auch internationale Absolventen der Bergakademie zwei chemische Elemente entdeckten. Die beiden aus Spanien stammenden Brüder Fausto und Juan Jose Delhuyar, die von 1778 bis 1781 in Freiberg studiert hatten, entdeckten zwei Jahre später in Vergara das Element Wolfram. Das Erz dafür stammte übrigens aus Zinnwald. Ein weiterer Verdienst Fausto Delhuyars ist die Gründung der Bergakademie im damaligen Neu Spanien, in Mexiko-Stadt.

    An diese Bergakademie ging später ein weiterer spanischer Absolvent der Freiberger Bergakademie: Andrés Manuel del Río. Er entdeckte dort das Element Vanadium.


  • Friedrich W. H. v. Trebra - 200. Todestag

    (29. Oktober - 1. Dezember 2019)

    Knappschaften, die TU Bergakademie Freiberg und die Stadt Freiberg gedachten am 16. Juli, dem 200. Todestages Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebras, des "ersten Zöglings auf der hiesigen Bergacademie".

    Bild: Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra (1740 – 1819) | © Universitätsbibliothek Freiberg

    Die Universitätsbibliothek widmet diese Ausstellung jenem Studenten, dem Bergbau "etwas widerlich war" und der doch zu einer der markantesten Persönlichkeiten des deutschen Bergbaus seiner Zeit wurde. Praktisches Wissen und soziales Gewissen zeichneten ihn aus – ebenso wie seine faszinierenden Bücher, die mit fachlicher Kompetenz und beeindruckenden Zeichnungen versehen bis heute sowohl Lehrcharakter haben als auch bibliophile Kostbarkeiten sind.

    Die Ausstellung geht u.a. auch der Frage nach, warum der Gedenkstein auf dem Freiberger Donatsfriedhof ausgerechnet ein Kubus ist. Eröffnet wird die Ausstellung wird mit einem Vortrag von Werner Wittig (Marienberg) zu "Treba als Freimaurer und Illuminat".

    Studienzeit in Freiberg
    Marienberg - Die Trebraperiode
    Ilmenau - Zellerfeld - Clausthal - Freiberg
    Freimaurer und Illuminat
    Warum der Gedenkstein für Trebra ein Kubus ist

  • Alexander v. Humboldt – Florae Fribergensis

    (14. Mai 2019 - 28. August 2019)

    Die Ausstellung ist dem 250. Geburtstag von Alexander v. Humboldt gewidmet und zeigt Interessantes rund um sein Frühwerk "Florae Fribergensis specimen".

    Titelposter: Alexander v. Humboldt – Florae Fribergensis“… In unterirdischen Regionen, in Höhlen, an dem Zimmerwerk der Erzgänge kommen Pilze, Schwämme und ähnliche Gewächse vor …” (W. Döring)

    Alexander v. Humboldt studierte vom 14.06.1791 – 27.02.1792 in Freiberg. Neben seinen montan- und geowissenschaftlichen Studien widmete er sich u.a. der Botanik. Sein spezielles Interesse galt dabei, und das fand er in Freiberg offensichtlich zum ersten Mal, auch der unterirdischen Pflanzenwelt. Bei seinen Befahrungen, in den verschiedenen Gruben Freibergs, zog ihn die unterirdische Pflanzenwelt in seinen Bann “… weil Mangel an Licht und eine so verschieden gemischte Atmosphäre auch eine andere Organisation, als die überirdische, ahnen läßt …”.

    Etwa ein Jahr nach seinem Studium in Freiberg (1793) veröffentlichte er die Ergebnisse “seiner Jagd nach Moosen” im Band Florae Fribergensis Specimen plantas cryptogamicas praesertim subterraeas. Humboldt unterteilte die Pflanzen in Algae (Flechten) und Fungi (Pilze). Dabei beschrieb er in seinem Werk 124 Flechten und 134 Pilze, die er zum großen Teil erstmalig nachweisen konnte. Einen Pilz, den er im Tiefen Nachtigall Stolln bei Tuttendorf (Güte Gottes Erbstolln, samt Gottes Hülfe Fundgrube zu Tuttendorf) fand, benannte er Ceratophora fribergensis. Seine Freiberger Erkenntnisse wurden in den nächsten Jahren in zahlreichen Fachpublikationen kommentiert und bewertet.


  • Carl Baur - ein Absolvent der Bergakademie Freiberg

    (21. Febuar 2019 - 10. Mai 2019)

    Titelposter: Carl Baur – ein Absolvent der Bergakademie Freiberg

    Carl Baur, der 1863/64 an der Bergakademie Freiberg studierte, dokumentierte mit beeindruckenden Fotographien ein Stückchen Geschichte der Region Antofagasta in Chile und des Bergbaus in den Anden (Chile, Peru, Bolivien). Ca. 500 Fotographien aus dieser Zeit sind unikale Dokumente für die Zeit der Salpeterkriege, wirtschaftliche Entwicklungen (Bau von Eisenbahnlinien) und das Leben in den Randgebieten der Atacama-Wüste.

    Im Frühjahr 2018 bekam die Universitätsbibliothek Freiberg das Angebot, den Nachlass von Carl Baur als Dauerleihgabe zu übernehmen. Es war nicht viel, was wir zum Zeitpunkt der Übernahme von ihm wussten. Umso spannender war es, die Puzzleteile seiner Biographie zusammenzusetzen …

    Neben den historischen Aufnahmen chilenischer, bolivianischer und peruanischer Montananlagen werden auch ethnographische, z.T. archäologische Objekte, wie z.B. Kupferbeile, Pfeile und Pfeilspitzen, Korbwaren, Münzen u.ä. aus dem Nachlass zu sehen sein.

    Titelposter: Carl Baur – ein Absolvent der Bergakademie Freiberg
    Tafel 1: Carl Baur – Biographie
    Tafel 2: Carl Baur – Antofagasta
    Tafel 3: Carl Baur – Das Erdbeben von Iquique im Jahr 1877
    Tafel 4: Carl Baur – Karte von Chile
    Tafel 5: Carl Baur – Salpeterkrieg 1879-1884
    Tafel 6: Carl Baur – Die Silberproduktion Chiles Mitte des 19. Jhd.

 


2018

 

  • Adventskalender von Helmut Rudolph

    Titelposter Ausstellung "Adventskalender"

    (6. November 2018 - 31. Januar 2019)

    Der Freiberger Maler und Grafiker Helmut Rudolph (1906-1981), der u.a. durch seine Federzeichnungen der regionalen Bergbaulandschaften bekannt wurde, gestaltete auch zahlreiche Adventskalender.

    Die in den 1950er-Jahren entworfenen Adventskalender versüßen auch heute noch die Adventszeit. Hinter den 24 Türchen verstecken sich liebevoll gestaltete Motive und Texte, die nur darauf warten, von neugierigen Händen geöffnet zu werden. Ein kleiner Augenschmaus, der Groß und Klein durch die Adventszeit bis Weihnachten begleitet.

    Das ist Anlass für die Universitätsbibliothek erstmals eine Weihnachtsausstellung zu präsentieren. Neben den Adventskalendern sind auch historische Spielzeuge zu sehen.

    Ausstellung "Adventskalender von Helmut Rudolph
    Ausstellung "Adventskalender" - Advent und seine Geschichte / Adventstraditionen
    Ausstellung "Adventskalender" - Advent im Erzgebirge / Mettenschicht und Schwibb
    Ausstellung "Adventskalender" - Der Adventskalender und seine Geschichte
    Ausstellung "Adventskalender" - Adventskalender Geschichte zu Zeiten des Krieges
    Ausstellung "Adventskalender" - Helmut Rudolph - Lebensweg und Schaffen

  • Freibergs silbernes Geschichtsbuch

    (19. Juni 2018 - 31.10.2018)

    Die neue Ausstellung öffnet ein ganz besonderes Geschichtsbuch.

    Es beginnt im Laufe der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und wird bis heute fortgeschrieben … Münzen und Medaillen spiegeln die wechselvolle Geschichte Freibergs in eindrucksvollen Bildern wieder – von den ältesten Darstellungen Otto des Reichen um 1156 bis hin zur Medaille zum Jubiläumsjahr Silberrausch Freiberg 2018.

    Da, wo es einst keine bildlichen Darstellungen gab, bleiben Münzen und Medaillen unser ikonographisches Gedächtnis.

    Welche historischen Ereignisse aus Freibergs vergangenen Tagen erhalten geblieben sind, soll in der Ausstellung “Freibergs silbernes Geschichtsbuch” eindrucksvoll aufgezeigt werden.

    Die Ausstellung ist im Lesesaal zu besichtigen.

    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch
    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch
    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch
    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch
    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch
    Bild: Ausstellung - Freibergs silbernes Geschichtsbuch

 


2017

 

  • Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen

    (20. November 2017 - 18. Juni 2018)

    Titelposter Reformation-Ausstellung

    Die Ausstellung widmet sich dem Leben jener Frauen, unter ihnen 24 namentlich erwähnte Nonnen, die in der Reformation die Chance auf mehr eigene Rechte sahen und sich deshalb mutig für die neue Religion einsetzten.

    Auch wenn im Zusammenhang mit der Reformation meist nur die Namen bedeutender Männer genannt werden, so waren es auch im Freiberger Ländchen zwei Dinge, die ihre Einführung wesentlich beschleunigt haben – der Buchdruck mit beweglichen Lettern und die Beharrlichkeit willensstarker Frauen – allen voran Katharina von Mecklenburg. Seit 6. Juli 1512 mit Herzog Heinrich dem Frommen von Sachsen verheiratet, setzte sie sich unbeirrt und mit tiefer Überzeugung für die neuen Lehren Luthers ein. Sie bekehrte ihren Mann, der aus Angst vor seinem Bruder, dem regierenden Herzog Georg, bis 1536 die Reformation unterdrückte. Sie brachte reformatorische Druckschriften in Umlauf. Einige dieser Drucke gelangten in die Klöster der Umgebung und führten zur Flucht von mehreren Nonnen aus dem Magdalenerinnen-Kloster in Freiberg. Unter ihnen Ursula von Münsterberg, die noch vor ihrer Flucht 1528 eine eigene Denkschrift mit 69 Artikeln zur Rechtfertigung ihres Austritts verfasste.

    Bild: Titelposter Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen"
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen - Tafel 3
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen - Tafel 4
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen - Tafel 5
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen - Tafel 6
    Bild: Austellung "Frauen und die Reformation im Freiberger Ländchen - Tafel 7

  • Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner

    (07. Juni 2017 - 17. November 2017)

    "Wir wollen ehren was du erschufest"Titelposter Werner-Ausstellung

    Die Ausstellung beleuchtet die vielen Facetten des Freiberger Gelehrten, der als Vater der modernen Geologie und Mineralogie gilt und den Weltruf unserer Hochschule begründete.

    Studenten aus aller Welt kamen, um bei Werner zu lernen. Ihm ist es zu verdanken, dass weltweit montanistische Hochschulen und große mineralogische Sammlungen nach Freiberger Vorbild gegründet wurden. Zahlreiche seiner Schüler, darunter Alexander von Humboldt, hinterließen als Gelehrte oder Politiker ihre Spuren auf allen Kontinenten.

    Was wissen Sie eigentlich über Abraham Gottlob Werner wirklich?

    Wer war dieser Abraham Gottlob Werner, der bis heute als Vater der modernen Geologie und Mineralogie bezeichnet wird, der den Weltruf der Bergakademie Freiberg begründete , mit seinem neptunistischen Gedankengut angeblich einen Paradigmenwechsel in der Naturphilosophie provozierte und dessen Ideen die romantische Landschaftsmalerei wesentlich beeinflussten.

    Wer war der Mensch, der als Kind durch die Gräflich-Solmsschen Hüttenwerke streifte, seine Profession in der Entwicklung der Geowissenschaften fand, der mit Begeisterung ordnete und strukturierte und der schon von Kindesbeinen an eine ganz besondere Begabung für Sprachen zeigte.

    Wer war der Gelehrte, dem man so viel Achtung entgegen brachte, dass man widerlegte Erkenntnisse Werners als eigene Fehler ansah, dem Kollegen, Schüler und Freunde ein Denkmal setzten, dass nicht seine Verdienste um die Wissenschaft hervorhebt, sondern seine Irrtümer verewigte.

    Wer war der Mann, den man in den Salons als interessante Person und durchaus gute Partie bezeichnete, allerdings mit der Randbemerkung, er trage stets eine Metallplatte auf dem Bauch und sei etwas hypochondrisch.

     

    Die Ausstellung gehört zum Rahmenprogramm des Werner-Symposiums anlässlich seines 200. Todestages, vom 29. Juni bis 1. Juli 2017 an der TU Bergakademie Freiberg.

    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner
    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner
    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner
    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner
    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner
    Ausstellung - Zum 200. Todestag von Abraham Gottlob Werner - Lebenslauf

  • 500 Jahre St. Joachimsthal - Jáchymov

    (15. Februar 2017 - 6. Juni 2017)

    Zur Geschichte des Joachimsthaler Bergbaus

    Die Universitätsbibliothek widmet ihre Ausstellung der 500jährigen, wechselvollen Geschichte des Joachimsthaler Bergbaus.

    1517 vom böhmischen Graf Schlick und sächsischen Adligen gegründet, bringt der Silberbergbau der Stadt großen Reichtum und 1519 mit dem Joachimsthaler sogar eine eigene Münze. Es folgen unterschiedlichste Bergbauperioden, die Gründung der weltweit ersten Bergschule, eine umfangreiche Produktion von Uranfarben, die Entdeckung der Elemente Polonium und Radium durch Marie und Pierre Curie, das erste Radiumbad der Welt und bis 1964 der Uranerzbergbau.

    Diese letzte Periode des Joachimsthaler Bergbaus gehört sicher zu den schlimmsten Kapiteln europäischer Bergbaugeschichte. Unter z.T. menschenunwürdigen Bedingungen mussten „Uransklaven“ Uranerze für die Sowjetunion fördern.

    Heute ist Joachimsthal / Jáchymov mit seinen Bergbaurelikten und den zahlreichen Patrizierhäusern Teil des Projektes UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.

    Titelposter zur Ausstellung "500 Jahre St. Joachimsthal - Jáchymov"
    Zeitalter des Silbers 1516 - 1600
    Zeitalter der Buntmetalle 1600 - 1850
    Zeitalter von Uranerz und Radium 1850 - 1945
    Der Uranerz-Bergbau 1945 - 1964
    Wir waren Uransklaven in Joachimsthal
    St. Joachimsthal - Geologie und Lagerstätte

 


2016

 

  • Fotografien - Fenster in die Vergangenheit

    (3. Mai 2016 - 14. Februar 2017)

    Fotografien – Fenster in die Vergangenheit

    Ausstellung Fotografien - Fenster in die VergangenheitHistorische Fotografien sind unwiederbringliche Fenster in die Vergangenheit. Dennoch gehören Fotosammlungen zu den Stiefkindern sowohl des Bibliotheks- als auch des Archivwesens. Dabei sind gerade Fotografien wichtige und überaus sensible Informationsressourcen, deren Haltbarkeit sehr begrenzt ist.

    In Deutschland werden derzeit in öffentlichen Einrichtungen etwa 500 Millionen Fotografien aufbewahrt. Davon befinden sich ca. 1,66 Millionen Aufnahmen in der Deutschen Fotothek. Erst in den letzten Jahren rücken diese Bestände deutlich in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und werden Objekte im Rahmen von Digitalisierungsprogrammen.

    Die UB Freiberg verwahrt derzeit etwa 11.000 Fotografien und 3.500 Glasplattenaufnahmen bzw. Dias aus drei Jahrhunderten. Die frühesten Aufnahmen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind Bestandteile von wissenschaftlichen Nachlässen oder wertvollen handschriftlichen Reiseberichten. Die meisten Aufnahmen entstanden im Rahmen von Exkursionen und Forschungsreisen von Angehörigen der Bergakademie. Durch ihr frühes Entstehungsdatum, ab 1878, sind sie heute überaus wertvolle Unikate. Dargestellt sind alte Montananlagen, wie z.B. Russland Goldbergbau um 1900; Diamantminen in Südafrika 1880-1910 – darunter eine Aufnahme des berühmten Diamanten Cullinan vor dessen Zertrümmerung, der 1905 bei Pretoria gefunden wurde; seltene Aufnahmen von Montananlagen in Korea oder China oder geologische Aufschlüsse aus der Zeit der Kolonialgeologie. Bei den Aufnahmen handelt es sich nicht nur um normale Papierabzüge, sondern auch um Stereoaufnahmen, nachbearbeitete Fotos (z.B. nachkolorierte Gletscheraufnahmen), Glasplatten im Mittelformat oder Dias. Neben der geowissenschaftlichen Relevanz lässt sich so anhand der Trägermaterialien auch ein Stück Entwicklungsgeschichte der Fotografie (Untertage-Aufnahmen) und der Fototechnik belegen.

    Um die Fotografien als wissenschaftliche Ressource nutzbar zu machen, sollen sie jetzt erfasst werden und künftig als Kollektion in der Digitalen Bibliothek der TU Bergakademie für geohistorische Forschungen zur Verfügung stehen. Die gleichzeitig durchgeführte restauratorische Bearbeitung, fachgerechte Verpackung und klimatisierte Lagerung gewährleistet die Erhaltung der Originalaufnahme über einen längeren Zeitraum.

    Fotografien - Fenster in die Vergangenheit - Titelposter
    Geschichte der Fotografie
    Entwicklung der Fototechnik
    Bergbaufotografie im Freiberger Revier und die Männer hinter der Kamera
    Bergbaufotografie im Freiberger Revier und die Männer hinter der Kamera
    Fotografien und Sammlungen
    Die bergakademische Fotosammlung in der Universitätsbibliothek

  • Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch

    (14. Januar - 20. Februar 2016)

    Austellung Jubiläums-Gaben-TischEs werden Geschenke anlässlich des 250-jährigen Bestehens der TU Bergakademie Freiberg präsentiert.

    Die Exposition ist bis zum 20. Februar zu sehen. Frühere Geschenke werden auch im Historicum in der Nonnengasse 22 gezeigt.

    Informationstafeln

    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Titelposter
    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Auftakt
    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Empfang
    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Festveranstaltung
    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Lustreise
    Bergakademie präsentiert ihren Jubiläums-Gaben-Tisch - Schatzurkunden

 


2015

 

  • Von der Utopie zur Wirklichkeit

    (27. April 2015 - 8. Januar 2016)

    Zu wenig Platz – zu wenig Geld – zu viel Wasser

    Ausstellung "Von der Utopie zur Wirklichkeit"Die räumliche Unterbringung der Bibliothek der Bergakademie Freiberg seit ihrer Gründung bis heute.

    Unter dem Thema „Von der Utopie zur Wirklichkeit“ wird die räumliche Unterbringung der Bibliothek der Bergakademie Freiberg seit ihrer Gründung bis in die Gegenwart vorgestellt. Wie lange es dauern kann, bis aus einer Utopie Wirklichkeit wird, soll die neue Ausstellung dokumentieren.

    Unter dem Motto „Zu wenig Platz – zu wenig Geld – zu viel Wasser“ belegen Dokumente 250 Jahre Kampf, Einsatz, Mühen für eine sichere Aufbewahrung von inzwischen mehr als 840.000 Druckschriften.

    Informationstafeln

    Titelposter
    1833: Vorstellung des ersten "Campus"
    1836: Ansicht u. Grundriss d. Akademiegebäudes nach einem Entwurf v. E. Heuchler
    1972: Campus-Entwurf von Frau Prof. Anita Bach
    1930/1936: Stadtpaln von Freiberg / Luftbild
    2006: Campusplan mit Übersicht der Baumaßnahmen
    2013: Vision eines Universitätsbibliotheksgebäudes von Rick Schneider

 


2014

 

  • Farben der Wissenschaft

    (2. Dezember 2014 - 31. März 2015)

    Farben der Wissenschaft - TitelposterDie Ausstellung im Lesesaal beschäftigt sich mit der Entwicklung der Farbkreise und den Auseinandersetzungen zur Farbenlehre zwischen Newton und Goethe. Kernpunkt der Präsentation ist die Bedeutung der Farben in den angewandten Naturwissenschaften.

    Die vorgestellten seltenen alten Drucke und Schriften aus dem Bestand der Universitätsbibliothek bzw. aus Sammlungen der Technischen Universität belegen, dass die Freiberger Bergakademie durchaus ihren Anteil am Einzug der Farben in die Naturwissenschaften hatte.

    Wir gehen u.a. der Frage nach, wozu hat Abraham Gottlob Werner in Meißen kleine Farbtäfelchen anfertigen lassen? Oder wussten Sie schon, dass es Bilder gibt, die sich selber malen? Der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge nutzte dafür Chemikalienlösungen, Holzlöffelchen und Papier. Die auf dem Papier entstandenen interessanten farbigen Muster nannte er später scherzhaft Professorenklekse. Sein Buch zum Bildungstrieb der Stoffe erschien bereits 1858 und fasziniert den Betrachter bis heute gleichermaßen.

    Wir laden Sie ein, die erstaunliche Welt der Farben zu suchen, wo man sie so nicht vermutet. Dabei sollen nicht in erster Linie die wissenschaftlichen Verfahren erläutert, sondern deren farbige Ergebnisse vorgestellt werden.

    Informationstafeln

    Farben der Wissenschaft - Titelposter
    Farben der Wissenschaft - Zur Geschichte der Farben
    Farben der Wissenschaft - J.W. v. Goethes Farbenlehre
    Farben der Wissenschaft - J.W. v. Goethes Farbenlehre
    Farben der Wissenschaft - Die Farben im Griff der Naturwissenschaften
    Farben der Wissenschaft - Farbsysteme im 20. Jahrhundert
    Farben der Wissenschaft - Die Minerale der äußeren-Kennzeichen-Sammlung von A.G.

  • Michail W. Lomonossow - Universalgelehrter

    (12. Mai - 15. November 2014)

    Lomonossow-Ausstellung - TitelposterZu Beginn des 18. Jahrhunderts begann das zaristische Russland mit dem Aufbau seiner Wissenschaftslandschaft. In diesem Zusammenhang wurde Michael W. Lomonossow, 1711 in einem kleinen Fischerdorf im Norden Russlands geboren, mit dem Auftrag ins Ausland entsandt, sich Spezialbildung im Berg- und Hüttenwesen anzueignen. Seinem dreijährigen Aufenthalt an der Universität Marburg folgten zehn Monate Spezialausbildung auf dem Gebiet des Montanwesens in der Bergstadt Freiberg, für die der renommierte Gelehrte Bergrat Johann Friedrich Henckel gewonnen werden konnte. Nach seiner Rückkehr in die Heimat begann für Lomonossow eine akademische Karriere, in der er sich auf außergewöhnlich vielen Wissenschaftsgebieten erfolgreich etablieren konnte.

    Alexander Puschkin, russischer Nationaldichter und Begründer der modernen russischen Literatur, urteilte daher über Lomonossow zu recht: „Er gründete die erste Universität – genauer gesagt, er war selbst die erste Universität.“

    Die Ausstellung gewährt Einblicke von der Kindheit Lomonossow’s bis zu seinen ersten Schritten auf dem Weg der Wissenschaft zu einem großen Universalgelehrten, wobei sein Studium und seine Freiberger Zeit einen besonderen Stellenwert einnehmen. Wie ein Arbeitsplatz im Laboratorium von Bergrat Henckel, bei dem Lomonossow 1739/1740 seine Studien zu Mineralogie, Bergbaukunde und Hüttenwesen absolvierte, vermutlich aussah, veranschaulichen zahlreiche zeitgenössische Ausstellungsstücke. Diese Miniaturausgabe eines nachgebildeten Laborarbeitsplatzes rundet die Ausstellung ab.

    Informationstafeln

    Kinderjahre und erste Schritte in der Wissenschaft
    Die Zeit der Studien bis zur Gründung der St. Petersburger Akademie
    Die Zeit bei J.F. Henckel in Freiberg
    ... von Lomonossow an beginnt die russische Literatur ...
    Lomonossow - ein genialer Wissenschaftler
    "... ich will die Entwicklung der Natur auf einen gewissen Grund bauen, ..."

 


2013

 

  • Freiberg in der Zeit der Befreiungskrieg

    (7. Oktober 2013 - 30. April 2014)

    Aus Anlass des 200. Jahrestages der Völkerschlacht in Leipzig wird in dieser Aussttellung die Rolle Freibergs zu dieser Zeit näher beleuchtet.

    Urkunden und andere Objekte wie beispielsweise Wörterbücher zur Verständigung der Freiberger Bevölkerung mit den ausländischen Truppen, Einquartierungslisten und Verpflegungsanweisungen illustrieren anschaulich die Situation jener Zeit und speziell des Jahres 1813.

    Zeitgenössische Gegenstände wie der Säbel eines in Freiberg in Gefangenschaft geratenen westfälischen Infanteristen runden die Ausstellung ab.

    Informationstafeln


  • Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann – Hans Carl von Carlowitz und die Erfindung eines Begriffs"

    (24.April - 22. September 2013)


    Unter dem Titel “Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann – Hans Carl von Carlowitz und die Erfindung eines Begriffs” bekommen die Besucher im Lesesaal der Universitätsbibliothek auf Schautafeln und in einigen Vitrinen Biographisches zum ehemaligen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz zu sehen. Zudem werden die neuesten bibliographischen Erkenntnisse zu seinem Buch ausführlich beschrieben – Kuriositäten inbegriffen.

    Doch die Ausstellung will nicht nur Lesenswertes zeigen: den Besuchern soll mit den Exponaten auch ein Gefühl für die damalige Zeit geben werden. So spielen einerseits Wegbegleiter Abraham von Schönberg, Carlowitz’ Vorgänger als Oberberghauptmann, und Zeitgenosse Gottfried Silbermann, der in jenen Jahren die Silbermannorgel für den Freiberger Dom erbaute, eine Rolle. Andererseits zeigen Exponate, welche Bedeutung dem raren Rohstoff Holz im beginnenden 18. Jahrhundert zukam und wofür er benötigt wurde. Dabei wird auch mit einem Mythos aufgeräumt, nämlich, dass der Bergbau selbst der größte Holzvernichter gewesen sei.

    Informationstafeln

 


2012

 

  • Skulpturale Buch-Metamorphosen

    (21. Juni 2012 - 04.03.2013)

    Martin Schwarz, ein Künstler aus der Schweiz, präsentiert  zahlreiche Buchobjekte, die er mit verschiedensten Materialien phantasievoll gestaltet.

    Ein besonderes Faible hat er dabei für die Kombination von Buch und Mineralien, was zu eindrucksvollen Metamorphosen führt.

     

    Pressemitteilungen

     


  • Das Heil der Stadt liegt in der Eintracht der Bürger: alte Karten und Stadtansichten von Freiberg

    (11. Januar - 20. Juni 2012)

    Liebe Benutzerinnen und Benutzer,

    wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung "Das Wohl der Stadt liegt in der Eintracht der Bürger - alte Karten und Stadtansichten von Freiberg" am Mittwoch, den 11.01.2012, 18.00 Uhr in den Agricolasaal der UB ein.

    Begleitet wird die Eröffnung durch einen Einführungsvortrag von Uwe Richter, Mitarbeiter der Freiberger Denkmalschutzbehörde, der vielfältige Einblicke in die Freiberger Stadtgeschichte gewährt.

     Die Ausstellung zeigt u.a. den ältesten bekannten Stadtplan Freibergs aus dem Jahr 1554 sowie weitere historische Karten vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Ergänzend werden daneben Münzen der alten Freiberger Münzstätte sowie verschiedene Gebrauchsgegenstände aus archäologischen Grabungen im Freiberger Altstadtgebiet zu sehen sein.

    Anlass der Ausstellung ist das 850-jährige Jubiläum der Besiedelung der Freiberger Region.

    Der Eintritt zur Ausstellung und zum Vortrag ist kostenfrei.

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Pressemitteilung der TU Bergakademie Freiberg

     

     

     

 


2011

 

  • "Kristallregal" - Ausstellung des Dresdener Künstlers Tobias Stengel

    (25. Oktober - 21. Dezember 2011)

    Tobias Schlegel beschäftigt sich seit an Anfang der 90er Jahre mit geometrischen Grundkörpern, bis er beim Würfel die Möglichkeiten des Auffaltens entdeckt hat. Das Auffalten war für ihn die Antwort auf die Frage von Anfang und Ende im Dimensionssprung.

    Die Ausstellung zeigt „Varianten zum Würfel“, unter anderem angeregt durch den Freiberger Lehrbrief „Kristallmodellnetze für das Selbststudium“ aus dem Jahre 1952.

    Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, dem 25. Oktober 2011, 17.00 Uhr im Agricola-Saal.

 


2010

 

  • Münzen und Medaillen - Die numismatische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg
    (10. November 2010 - )
  • Freiberger Berg- und Hüttenleute im Dienst der Meissner Manufaktur
    (20. April 2010 - Oktober 2010) - weitere Informationen

 


2009

 

  • Entwicklung der Universitätsbibliothek 1989 - 2009
    (November 2009-März 2010)
  • 10 Jahre Internationales Symposium für Kulturelles Erbe in den Geo- und Montanwissenschaften
    (September-November 2009)
  • 150. Todestag des Universalgelehrten Alexander von Humboldt (14.9.1769-6.5.1859)
    (April-September 2009)
  • Green and Sustainable Library
    (20. Juni 2009)
  • 200. Geburtstag des Geologen Bernhard von Cotta (24.10.1808-14.9.1879)
    (Juli 2008 bis April 2009)

 


2008

 

  • 200. Geburtstag des Geologen Bernhard von Cotta (24.10.1808-14.9.1879)
  • 200. Geburtstag des Kunstmeisters Friedrich Wilhelm Schwamkrug (20.2.1808-23.4.1880) - weitere Informationen

 


2008

 

  • 100. Todestag des Maschinenbauers und ersten Direktors der Bergakademie Gustav Anton Zeuner (30.11.1828 - 17.10.1907)
  • 100. Geburtstag des Maschinenbauers Werner Beck (28.7.1907 - 24.10.1994)
  • 125. Todestag des Physikers und Mitentdeckers des Indiums Ferdinand Reich (19.2.1799 - 27.4.1882)
  • Ausstellung zur Bibliotheksgeschichte anläßlich der Frühjahrssitzung der Sektion IV des Deutschen Bibliotheksverbandes in der Universitätsbibliothek
  • 150. Geburtstag des Mathematikers und mehrmaligen Rektors der Bergakademie Freiberg Erwin Papperitz (17.5.1857 - 5.8.1938)

 


2006

 

  • Strontianit - von der Entdeckung des Strontiums im Strontianit durch Klaproth und Hope 1793 über den Bergbau im Münsterland 1880 bis zu modernen Anwendungen von Strontium und seinen Verbindungen in Technik und Medizin
    Die Ausstellung war eine Leihgabe des Galilei-Gymnasiums Hamm/Westfalen und stand unter der Leitung von Herrn Dr. Martin Börnchen.
  • 8000 Euro gut angelegt - restaurierte Bücher der Universitätsbibliothek, deren Patenschaft die Siltronic AG übernommen hat - weitere Informationen
  • 200. Geburtstag Julius Weisbachs
  • 125. Geburtstag Karl Otto Stutzers 240 Jahre Bibliothek der Bergakademie Freiberg

 


2005

 

  • 240 Jahre Bibliothek der Bergakademie Freiberg (November 2005 - April 2006) - weitere Informationen
  • Bestandserhaltung in der Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg - 02.09.2005 "Tag der Bestandserhaltung" in der Universitätsbibliothek
    Freie Presse-Mitteilung vom 31.08.2005 Teil 1, Teil 2
  • Gemäldeausstellung von Mykola Kohut "Die Ukraine entdecken"
  • Der Steinkohlenbergbau der Gegend um Freital

 


2004

 

  • Der wissenschaftliche Nachlass Clemens Alexander Winklers
  • Die Münz- und Medaillensammlung (Bergbaugepräge) Hermann Bredes (Universitäts-Pressemitteilung 23.10.2003 (PDF-Datei) ; Universitäts-Pressemitteilung 8.10.2003 (PDF-Datei))
  • Gemälde der Berghauptleute von Schönberg
  • Freiberg auf historischen Stadtplänen
  • Ausstellung in der Winklergedenkstätte der TU Bergakademie Freiberg (Dauerausstellung mit Exponaten der UB)

An folgenden Ausstellungen der Region war der Wissenschaftliche Altbestand der Universitätsbibliothek 2004 u.a. mit verschiedenen Exponaten beteiligt: Weesenstein "Bergbau-Weiber und Bier"

  • Freital "Hexerei und Liebestrank"
  • Berlin "Sustainable development" Hans-Carl von Carlowitz und die Nachhaltigkeit
  • Torgau (Landesausstellung) "Glaube und Macht"
  • Freiberg "Der Rothschönberger Stolln"
  • Nossen "Ritter, Bischof, Berghauptmann - das Wirken der Schönbergs in Sachsen"
  • Freiberg "Novalis und Charpentier" (Ausstellung zur Präsentation des Besucherbuches der Bergakademie)
  • Brand-Erbisdorf (Sonderausstellung) "Der Holzbildhauer Ernst Dagobert Kaltofen"
  • Freiberg "Weihnachtsausstellung"
  • Olbernhau-Gränthal "Veröffentlichungen Carl Johann Bernhard Karstens"

 


2003

 

  • Eine Auswahl von Büchern über Freiberg, die Bergakademie und den Bergbau
  • Bibliotheken in der Aufklärung
  • Historische numismatische Literatur zur römischen Antike mit Belegen aus der Wernerschen Münzsammlung (2002/2003)