Um bestehende Kooperationen weiterzuentwickeln, empfing Rektorin Professorin Jutta Emes in der vergangenen Woche gleich zwei internationale Delegationen. Vertreter des Indian Institute of Technology (IIT) Dhanbad und der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) begegneten dabei erstmals den Mitgliedern des neuen Rektorats.
„Mit den Gästen aus den Fachbereichen Bergbaumaschinen, Bergbau sowie Computer Sciences des prestigereichen IIT Dhanbad sind bereits künftige Kooperationsfelder umrissen. Im gegenseitigen Austausch planen wir ab Wintersemester 2026/2027 Gastvorlesungen und später Doppelpromotionen“, sagt Professor Carsten Drebenstedt, der bereits mit dem IIT sowie dem "Zentralen Forschungsinstitut für Bergbau und Brennstoffe" (CIMFR) in Dhanbad zusammenarbeitet.
Nun soll die Kooperation auf die Hochschulebene gehoben werden. Unter anderem mit einem Memorandum of Understanding zwischen den beiden Hochschulen, einer Vereinbarung zur Partnerschaft im internationalen Masterstudiengang Advanced Mineral Resource Development sowie einem Antrag zur Mitgliedschaft im Heritage Network India – Europe.
Weitere Kooperationen sollen auch mit der kenianischen Universität Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology (JKUAT) entstehen. Für ein erstes Kennenlernen des Rektorats begleitete Professor Henning Zeidler den Deputy Vice Chancellor Administration, Professor Bernard Ikua: „Besonders in der Forschung kooperieren wir schon eng mit der JUKAT und entwickeln nun auch in der Lehre gemeinsame Formate - aktuell in einem eben gestarteten DAAD-Projekt ein Curriculum zur Additiven Fertigung ("CREATES").“
Um weitere Bereiche der Zusammenarbeit zu definieren, hat Professor Ikua acht Kolleginnen und Kollegen aus den Fachbereichen Mechatronics, Biosciences, Marine Technologies und Information Technologies an der TUBAF vorgestellt. Basierend auf einem ersten Austausch zwischen TUBAF- und JKUAT-Professorinnen und -Professoren sollen gemeinsame Forschungsthemen diskutiert und Projekte entwickelt werden.