Wie entstehen aus Trauben und Getreide hochwertige Genussmittel – und welche technologischen Prozesse stehen dahinter? Das neue Modul „Wein- und Bierherstellung“ begleitet Produkte von Rebe und Korn bis ins Glas.

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Fläschen mit körnigem Inhalt, im Hintergrund leere Biergläser

Wie wird aus Trauben Weißwein oder Rotwein? Wie züchtet man widerstandsfähige Sorten? Was heißt eigentlich obergärig? Mehr als Stammtischfragen beantwortet eine neue Vorlesung an der TUBAF, die sich der „Wein- und Bierherstellung“ widmet. Das neue Modul ab Sommersemester 2026 wird gemeinsam von den Instituten für Biowissenschaften (Fakultät 2) und für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (Fakultät 4) angeboten. Im Fokus stehen das Zusammenspiel von Klima, Rohstoffen, Biologie, Verfahrenstechnik und Sensorik sowie der Einfluss verfahrenstechnischer Parameter auf die Produktqualität. Studierende erwerben grundlegende Kenntnisse zur weinbaulichen und kellertechnischen Praxis sowie zur wirtschaftlichen Bedeutung von Weinbau- und Brauereibetrieben. 

Begleitende sensorische Einführungskurse sowie Verkostungen dienen der qualitativen Beurteilung unterschiedlicher Wein- und Bierstile sowie Wein- und Bierqualitäten. Das Modul verbindet ingenieurwissenschaftliche, biologische und sensorische Inhalte und bietet damit eine fundierte, praxisnahe Ausbildung im Bereich Wein- und Bierherstellung. Es richtet sich an Studierende, die sich systematisch mit der Technologie und Qualitätsbewertung von Wein und Bier auseinandersetzen möchten.

Die Einschreibung für das Modul „Wein- und Bierherstellung“ kann jeder Zeit über den OPAL-Kurs erfolgen. Die erste Veranstaltung findet am 10.04.2026, 14:00 Uhr online statt.

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