Open Access an der TU Bergakademie Freiberg

Open Access ermöglicht uneingeschränkten, kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Dokumenten im Internet. Wer sich für diese Art der Veröffentlichung entscheidet, erreicht einen breiten Leserkreis und sorgt für eine schnelle und unkomplizierte Verbreitung von Forschungsergebnissen.

Veröffentlichungen als Open Access und in kommerziellen Verlagen sind prinzipiell möglich. Falls Sie sich für diesen Weg entscheiden, achten Sie bitte im Verlagsvertrag darauf, keine ausschließlichen Nutzungsrechte zu übertragen bzw. sichern Sie sich durch zusätzliche Vereinbarungen die Möglichkeit der Open-Access-Bereitstellung Ihrer Publikation. Eine Übersicht, was Verlage erlauben, gibt das Portal SHERPA/RoMEO.

Mit einigen Verlagen haben wir Verträge abgeschlossen bzw. Mitgliedschaften vereinbart, wodurch WissenschaftlerInnen der TU Bergakademie Freiberg Vorteile im Bereich des Open-Access-Publizierens erhalten.

Open-Access-Strategien

Erstveröffentlichung

Gold Open Access bezeichnet die kostenfrei verfügbare Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Texte, z.B. in einer Open-Access-Zeitschrift, einer Open-Access-Monografie oder einem frei verfügbaren Tagungsband. Weitere Informationen zum goldenen Weg allgemein und zum goldenen Weg an der TUBAF.

Zweitveröffentlichung

Der grüne Weg des Open Access ermöglicht die zusätzliche Veröffentlichung von in einem Verlag oder einer Zeitschrift erschienenen Dokument auf institutionellen oder disziplinären Open-Access-Dokumentenservern. Weitere Informationen zum grünen Weg allgemein und zum grünen Weg an der TUBAF.

 


Open-Access-Policy der TU Bergakademie Freiberg

Open Access ist Bestandteil der Forschungsförderung an der TU BAF.

Im Rahmen geförderter Projekte, z.B. bei HORIZON 2020, wird oftmals die Veröffentlichung der Projektergebnisse in Open-Access-Publikationen gefordert und unter Umständen werden dafür auch finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Open-Access-Policy der TU BAF

 


Open-Access-Policies von Drittmittelgebern

Sherpa JULIET bietet eine Übersicht über Forschungsförderer und deren Bedingungen zum Open-Access-Publizieren von Forschungsergebnissen und Forschungsdaten.

 


Predatory Publishing

Leider gibt es unter den Open-Access-Verlegern auch „schwarze Schafe“. Diese versenden massenhaft E-Mails an potenzielle AutorInnen und werben für die Veröffentlichung in bislang unbekannten Zeitschriften. Die üblichen Qualitätsstandards werden missachtet, da es den Machern ausschließlich um die Publikationsgebühr geht, die der Autor zu zahlen hat.

Wir bedauern diese Tendenzen und unterstützen Sie gern bei der Veröffentlichung in vertrauenswürdigen und qualitativ hochwertigen Open-Access-Medien.

Nutzen Sie beispielsweise:

  • DOAJ - (Directory of Open Access Journals): Verzeichnis von Open-Access-Zeitschriften
  • "Schwarze Liste" - Beall's List of Predatory Journals and Publishers
  • Think.Check.Submit - „Choose the right journal for your research” – Checkliste zum Finden vertrauenswürdiger Zeitschriften für die Veröffentlichung Ihrer Forschungsergebnisse.

 


Angabe der Hochschulzugehörigkeit und des eigenen Namens

Um sowohl die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse der Universität Freiberg zu erhöhen als auch die korrekte Zugehörigkeit der Autorenschaft zu gewährleisten, sollten Angaben zur Affiliation bei Veröffentlichungen einheitlich erfolgen. Entsprechend der Angabe in § 1 der Grundordnung der TU Bergakademie Freiberg soll der Universitätsname wie folgt angegeben werden:

Technische Universität Bergakademie Freiberg

Diese Bezeichnung ist auch im englischen Sprachraum zu verwenden. Ergänzend kann das entsprechende Institut angegeben werden. Eine gute Übersicht zu den deutschen und englischen Institutsbezeichnungen bietet diese Seite des Dezernats Universitätskommunikation.

 

Empfehlenswert ist ebenfalls eine standardisierte Angabe des eigenen Namens in wissenschaftlichen Publikationen. Besonders gilt dies bei Namen mit Präfixen, Doppelnamen, mehreren Vornamen u.ä. Hilfreich kann hier die Einrichtung einer Autorenidentifikation sein, z.B. die Open Researcher and Contributor ID (ORCID). Die Einrichtung ist kostenfrei und erfordert einen geringen zeitlichen Aufwand. Bei einigen Verlagen wird mittlerweile eine ORCID iD beim Einreichen von Publikationen vorausgesetzt. Informationen zur ORCID iD zeigt anschaulich dieses Video:

 

What is ORCID? from ORCID on Vimeo.

 


Weiterführende Links

  • CC-Lizenzen Informationsplattform zu CC-Lizenzen bei Open Access Publikationen
  • DOAJ - (Directory of Open Access Journals): Verzeichnis von Open-Access-Zeitschriften
  • DOAB (Directory of Open Access Books) Verzeichnis von Open-Access-Büchern
  • Open Access Button: Mit Hilfe dieser kostenlosen Erweiterung für den Browser Firefox können freie Zugänge zu Publikationen gefunden werden. Auch eine direkte Recherche in der bibliographischen Datenbank ist möglich.
  • Open-Access-Initiative des BMBF Mit der Open-Access-Strategie will das BMBF Open Access schrittweise zu einem Standard des wissenschaftlichen Publizierens machen.
  • Plan S Strategieprojekt von Forschungsförderern zur Stärkung von Open Access.
  • Thinkchecksubmit.org „Choose the right journal for your research” – Checkliste zum Finden vertrauenswürdiger Zeitschriften für die Veröffentlichung Ihrer Forschungsergebnisse

 

Kontakt

 

Martina Obst, Cornelia Rau


Team Open Access

Telefon / Phone +49 3731 39-4327
ermatub [dot] tu-freiberg [dot] de