Versuchsanlage zur Untersuchung der Zerspanung von Metallrohren (auch einzementiert)

Durch den modularen Aufbau können verschiedene Bohrwerkzeuge wie Drehbohrmaschinen und elektrische Bohrhämmer montiert werden. Mit der Drehbohrmaschine werden die Mechanismen der zerspanenden Probenzerstörung und mit dem elektrischen Bohrhammer die Mechanismen der schlagenden Probenzerstörung untersucht. Während der Versuche kann mit Klarwasser oder Luft gespült werden. Der Vorschub der Bohrwerkzeuge ist über eine SPS-Regelung kraft- oder geschwindigkeitsgesteuert. Außerdem findet eine Messtechnische Erfassung der Prozessdaten statt.  

Einsatzmöglichkeiten: 

  • Untersuchungen zum Zerspanungsverhalten verschiedener Rohrmaterialien, sowie zur Spanform in Abhängingkeit von Vorschubgeschwindigkeit, Drehzahl und Werkzeugmaterial
  • Untersuchungen zu Mechanismen spanender Gesteinszerstörung
  • Untersuchungen zu Mechanismen schlagender Gesteinszerstörung 

Technische Daten: 

  • Max. Probenmasse 300 kg (Gestein)
  • Max. Probenabmessungen (Gestein) BxHxT: 580 mm x 845 mm x 400 mm
  • Probendurchmesser Rohr: 1,9“; 2 3/8“; 2 7/8“; 3 1/2“
  • Drehmoment M = 430 Nm
  • Vorschubgeschwindigkeit 0...35 mm/s
  • Max. Verfahrweg 320 mm
  • Max. Andruckkraft 10 kN

Ansprechpartnerin