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Resümee 19. Geokinematischer Tag 2018 – 16.-18. Mai 2018

Geokinematischer Tag mit internationaler Beteiligung

Am 17. und 18. Mai fand der mittlerweile 19. Geokinematische Tag der TU Bergakademie Freiberg in der Alten Mensa statt. An dieser Jahrestagung des Instituts für Markscheidewesen und Geodäsie nahmen rund 150 Teilnehmer aus dem In- und Ausland, darunter auch aus China, Niederlande, Österreich, Ungarn und Polen, teil. Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung standen Anwendungen von Robotik und virtuelle Realität im Bergbau sowie Geomonitoring und geostatistische Analysen von Lagerstätten und Bergschäden.  Auch wurden effiziente Methoden zur flächigen 2D- oder 3D-Datenerfassung, wie Terrestrisches oder Airborne-Laserscanning und auch die Fernerkundung vorgestellt. Ein Höhepunkt war der Vortrag des Projektes UNEXMIN, das neuartig entwickelte Unterwasserroboter vorstellte, die autonom den Zustand von gefluteten Gruben erfassen sollen.
Die Vielfalt der Vortragsthemen aus Praxis und Wissenschaft verdeutlichte, dass das Markscheidewesen in allen Stadien der Rohstoffgewinnung wichtige Beiträge leistet: von der Neuaufschließung von Lagerstätten, über die Planung und operative Betriebsführung,
bis hin zur Rekultivierung, zur Nachbergbauphase und der Endlagerung.
Bereits am Vortrag, dem 16. Mai, fand ein Workshop zu Zeitreihenanalyse mit der Programmiersprache „Python“ statt.  Eine Führung durch die Sammlung historischer markscheiderisch-geodätischer Instrumente des Institutes für Markscheidewesen und Geodäsie rundete das Programm ab. (Gruppenfoto 2018 – Foto: Dr.-Ing. Thomas Martienßen /TU Bergakademie Freiberg)

 Gruppenfoto am Obermarkt zum 19. Geokinematischen Tag