Scientific Diving Center (SDC) der TU Bergakademie Freiberg

„Was das Blut für den Menschen, ist das Wasser für die Erde.“ Hermann Lahm

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  • Submarine Gasvolumenstrommessung
  • Submarine Vermessungsarbeiten durch wissenschaftlichen Taucher
  • Wissenschaftlicher Taucher führt submarine Wärmestromdichtemessungen durch

Über das Scientific Diving Center

Das Scientific Diving Center (SDC) der TU Bergakademie Freiberg wurde 2001 gegründet und hat sich seitdem als eines der führenden wissenschaftlichen Taucheinrichtungen Europas etabliert. Es organisiert und betreibt Forschungs- und Hochschulaktivitäten auf den verschiedenen Gebieten der Unterwasserforschung.

Wissenschaftliches Tauchen beinhaltet die Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden auf verschiedenen Ebenen und Anwendungsgebieten der Physik, Chemie, Biologie, Geowissenschaften, Strömungsmechanik, Thermodynamik und Ingenieurwissenschaften. Alle genannten Forschungsfelder sind Teil des Profils der TU Bergakademie Freiberg und werden von allen Fakultäten der Universität aktiv unterstützt.

Darüber hinaus ist das Scientific Diving Center ein Schulungs- und Forschungszentrum für Studenten, Doktoranden sowie Wissenschaftler aus aller Welt. Um die wissenschaftlichen Taucher zu qualifizieren, bietet es Vorträge, praktische Schulungen und verschiedene Exkursionen an.

Die Teilnehmer können beim SDC die weltweit anerkannten CMAS-Qualifikationsniveaus „Scientific Diver“, „Advanced Scientific Diver“ sowie „Scientific Diving Instructor“ für wissenschaftliches Tauchen erwerben.

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Unsere Serviceleistungen umfassen unter anderem:

  • wissenschaftlicher Taucher bei seiner Arbeit unter Wasserwissenschaftlich fundierte Tauchausbildung für Studenten der TU Bergakademie Freiberg sowie externe Teilnehmer zum „CMAS Scientific Diver“ bzw. „CMAS Advanced Scientific Diver“
  • Entwicklung von Unterwassermessgeräten, z.B. zur Temperaturbestimmung, Wasser-analyse, Volumenstrommessung, Probenahme und Aufbereitung (von Sedimenten, Wasser, Biota etc.)
  • Implementierung und Bewertung von Monitoringprojekten von Unterwasserlebensräumen (z.B. Kontrollen von Riffs, Wasserchemie etc.)
  • Vermessung und Kartierung von Unterwasserstandorten
  • Bereitstellung von kompletter Ausrüstung für die Unterwasserforschung, z.B. zum Tauchen, zur Durchführung von Messungen sowie für Monitoringaufgaben
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Auswahl unserer bisherigen Aktivitäten und Forschungsprojekte:

  • Ausbildung von bislang über 200 wissenschaftlichen Tauchern
  • Entwicklung von Vorrichtungen für die Unterwasserforschung, z.B. Gehäuse für Sensoren
  • Airlift zum Entfernen von Sediment über geologischen FormationenMessungen von Wärmefluss und Temperaturgradienten (in Sedimenten am Meeresboden)
  • kontinuierliche Messwertbestimmung von Gasströmen am Meeresboden sowie CO2- und H2S-Gehalten im Meerwasser
  • Wasser- und Gasprobenahmen
  • Probenahmemethoden für Fest- und Lockergestein
  • Untersuchung der Auswirkungen des Tourismus auf die Küstenregionen, z.B. die Mittelmeerküste Kroatiens
  • Untersuchung des Einflusses der untermeerischen vulkanischen Aktivität auf die Wasserstruktur (Ozeanversauerung und dessen Folgen für die Biodiversität, z.B. extreme Mikroorganismen)
  • Submarine GasvolumenstrommessungLangzeitüberwachungen von z.B. massiven Gasvolumenströmen, Temperaturverteilungen und Wärmeflüssen in Sedimenten sowie dem Wachstum und der Verteilung von Indikatorpflanzen (z.B. Seegras, Korallen)
  • Untersuchungen zur Grundwasserverschmutzung durch verschiedene Aquifere im Toten Meer unter extremen Tauchbedingungen
  • Riffkontrollen und Ausbildung von Tauchern im Roten Meer
  • Untersuchungen in Seen und künstlichen Gewässern (z.B. Tagebaurestseen) in Deutschland
  • Entwicklung und Begleitung von Spin Offs, z.B. der GeoWID GmbH, Freiberg
  • Einrichtung einer wissenschaftlichen Taucheinheit am Marine Science Center der Universität Basra, Irak
  • Entdeckung und Untersuchung eines lebenden Korallenriffs vor der irakischen Küste sowie Untersuchungen in einer Karsthöhle innerhalb eines endorheischen Wüstensees (Sawa Lake, Irak)
  • Planung und Durchführung internationaler Konferenzen, z.B. des internationalen Workshops zur „Forschung in flachen Meeres- und Süßwassersystemen“ im Jahr 2009
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