Master Geoökologie

Steckbrief

FakultätFakultät 3 - Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau
AbschlussMaster of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit4 Semester
StudienbeginnWinter- und Sommersemester (i.d.R. aber zum Wintersemester)
Zulassungsvoraussetzungen

Bachelor Geoökologie der TU Bergakademie oder fachlich mind. gleichwertiger berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mind. 6 Semestern

BewerbungsfristBewerber mit deutschen Abschluss bis 30.09. bzw. 31.03. jeden Jahres.

Studienkonzept

Der Masterstudiengang Geoökologie zielt auf die Vermittlung vertiefter, forschungsnaher Kenntnisse über das Verhalten von Umweltkompartimenten und der in diesen Systemen ablaufenden Prozesse. Dazu gehört insbesondere auch die Modellierung dieser Prozesse, um damit letztlich zuverlässige Prognoseinstrumente zu erhalten.

Im Masterstudium vertiefen die Studierenden in den ersten drei Semestern, Kenntnisse in dem gewählten Schwerpunkt in Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Feldpraktika. In einem gemeinsamen Seminar aller fünf Vertiefungsrichtungen lernen Studierende das Schreiben und Präsentieren wissenschaftlicher Ergebnisse und Teamarbeit. Das 4. Semester dient ausschließlich der Anfertigung der Masterarbeit, für die insgesamt 6 Monate zur Verfügung stehen. Mit der Masterarbeit, die oft auch mit einem Auslandseinsatz verbunden ist, wird selbstständig wissenschaftlich Arbeiten bewiesen. 

Studienablauf

Studienablauf Master Geoökologie

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Flussgebietsmanagement

Die Studierenden des Schwerpunkts Flussgebietsmanagement werden befähigt, ökologisch orientierte Lösungen zu erarbeiten, die mit der Planung und Bewirtschaftung oberirdischer Wasserressourcen in Flusseinzugsgebieten zusammenhängen, wie erosionsmindernde Maßnahmen, naturnahe Umgestaltung von Flussläufen sowie die Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen. 

Klima und Umwelt

Atmosphärenprozesse im Klimasystem werden aus physikalischer (Klimaanalyse) und chemischer Sicht vermittelt und analysiert. Aerosole, Nebel- und Depositionschemie sowie biogeochemische Stoffkreisläufe an der Schnittstelle von Atmo-, Pedo- und Biosphäre verschiedener Klimazonen stehen im Vordergrund. 

Ökosystem- und Landschaftsmanagement

Eine umweltgerechte Nutzung trägt insbesondere zur Erhaltung biotischer Ressourcen und der Biodiversität bei. Kenntnis der Arten, ihrer Lebensraumansprüche und ihrer Erhebung im Gelände, Methoden der naturschutzfachlichen Bewertung sowie das Verständnis von Ökosystemprozessen werden vermittelt. 

Umwelt- und Geobiotechnologien

Ziel ist die Reinigung kontaminierter Böden und Wässer sowie die Entwicklung umweltverträglicher biotechnischer Produktionsprozesse und Verfahren zur biotechnischen Gewinnung von Metallen und regenerativen oder fossilen Energiequellen. Die Lehrveranstaltungen umfassen biologische, gentechnische, geowissenschaftliche und verfahrenstechnische Aspekte. 

Wasserwirtschaft

Die Wasserversorgung für Trinkwasser, Bewässerung und industrielle Zwecke basiert auf Grundwasser und oberirdischen Gewässern. Entscheidende Prozesse zum Verständnis und die Modellierung aquatischer Systeme, ihre Bilanzierung, sowie Methoden der Wasserchemie werden vermittelt. 

Berufsfelder

Mitarbeiter oder Projektleiter: z. B. bei Abfallbeseitigung/-verwertung, Altlastenbewertung/ -sanierung, Bewertung von Umweltrisiken, Boden-, Gewässer- und Grundwasserschutz, chemische-ökotoxikologische Umweltanalyse, biologische Raumbewertung, Nachhaltigkeitsprüfung, Umweltverträglichkeitsprüfung, Öko-Audit

Tätigkeiten in den vielseitigen Bereichen: z. B. Ingenieurbüros und Consulting-Firmen, Laboren (Boden-, Wasser-, Luft-, Abfall-Analytik), Behörden, großen Firmen als Umweltbeauftragte, Versicherungen im Bereich Risikoabschätzung, Abfall-Recycling, Wasserversorgern, Politikberatung, Medien und Verbänden

Forschung und Lehre: z. B. wissenschaftliche Laufbahn (Promotion)

Servicebereich

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