Die Sammlungen TU Bergakademie Freiberg

Blick vom ersten Hörsaal der Bergakademie in den Stufensaal und die Bibliothek, colorierter Kupferstich von 1769.Die Bergakademie verfügte bei Gründung 1766 über drei Räume, von denen einer als Hörsaal und die beiden anderen zur Unterbringung der Sammlungen genutzt wurden.

Dies waren:

  • ein Stufenkabinett, aus dem die geowissenschaftlichen Sammlungen hervorgegangen sind,
  • eine Bibliothek, in der auch Handschriften, Karten und Risse verwahrt wurden, die heute zum bedeutendsten Sammlungsbestand der TU Bergakademie gehören,
  • und eine Sammlung von Modellen innovativer Maschinen, aus der die zahlreichen technischen Sammlungen der TU Bergakademie hervorgegangen sind.

Amtskette des Rektors, 1906. Im Laufe der Geschichte kamen immer wieder neue Sammlungen hinzu. Mehr als eine Millionen wissenschaftliche Proben, 15.000 wissenschaftliche Instrumente und Modelle sowie fast 1.000 Kunstwerke und kulturhistorische Objekte wurden in fast 250 Jahren zusammen getragen. Einige Sammlungen werden noch heute in Lehre und Forschung genutzt und aktiv weiter ausgebaut. Andere Sammlungen haben ihren ursprünglichen Zweck verloren, sind dafür aber zu bedeutenden wissenschafts-, technik- und hochschulgeschichtlichen Sachzeugen geworden.