Institut für Biowissenschaften

Das Institut für Biowissenschaften besteht aus den beiden Arbeitsgruppen Biologie/Ökologie und Umweltmikrobiologie. In beiden Gruppen stehen in der Lehre und Forschung die Profillinien „Geo“ und „Umwelt“ im Vordergrund. So interessieren sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der AG Umweltmikrobiologie beispielsweise dafür, wie Bakterien für die mikrobielle Laugung von Spurenelementen wie Indium und Germanium eingesetzt werden können. Auf dem Gebiet der „Weißen Biotechnologie“ wird die umweltfreundliche Herstellung von Arzneimittelwirkstoffen und Grundstoffen für die organische Chemie mit Hilfe aus Bakterien gewonnener und katalytisch optimierter Enzyme untersucht.

Die AG Biologie/Ökologie interessiert sich insbesondere für Ökosystemprozesse und die Dynamik von Lebensgemeinschaften in Bergbaufolgelandschaften. Dabei geht es um grundlegende Forschungen zu Populationen (gefährdeter) Arten (Pflanzen, Insekten, Wirbeltiere) und deren Anwendung auf dem Gebiet des Naturschutzes sowie der Entwicklung und des Managements von Lebensräumen. Im Bereich der Ressourcenforschung werden Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Boden für ein Phytomining („Bergbau mit Pflanzen“) von Rohstoffen wie Germanium und Seltenen Erden untersucht.