Wahlen 2016

Die Bekanntmachungen der Wahlergebnisse finden Sie im Intranet

 Warum Personalratswahlen?

Am 10. und 11. Mai 2016 fanden in allen Dienststellen des Freistaates Sachsen Personalratswahlen für die örtlichen Personalräte und den Hauptpersonalrat beim SMWK statt. Die Beschäftigten wählen turnusmäßig alle 5 Jahre ihre Personalvertretung.
Personalräte vertreten alle Beschäftigten einer Dienststelle, auch – und das ist neu seit Januar 2016 mit der Änderung des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes – die studentischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräfte! Die Hilfskräfte dürfen bei der Personalratswahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, wenn sie am Wahltag ununterbrochen 3 Monate beschäftigt sind.

Personalräte geben auf allen Ebenen den Beschäftigten eine Stimme gegenüber der Dienststellenleitung.

Sie achten darauf, dass rechtliche Vorschriften, die zu Gunsten der Beschäftigten bestehen, eingehalten werden.
Sie wachen darüber, dass die Beschäftigten gleich und gerecht behandelt werden. Sie nehmen Beschwerden entgegen und wirken darauf hin, dass Missstände von der Dienststelle beseitigt werden.
Sie starten Initiativen, um Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Sie beraten und helfen ihren Kolleginnen und Kollegen bei dienstlichen Fragestellungen.

Nicht nur bei personellen Entscheidungen wie Einstellungen und Eingruppierungen, Versetzungen, Abordnungen, Besetzung von Funktionsstellen haben sie ein Mitbestimmungsrecht.
Ebenso wichtig ist ihr Mitbestimmungsrecht bei sozialen Angelegenheiten wie zum Beispiel der Einführung von  Maßnahmen, die der Hebung der Arbeitsleistung dienen oder die Arbeitsplätze umgestalten sollen.

Aktive Personalräte benötigen die Unterstützung der Beschäftigten. Wenn sie auch nach dem Gesetz nicht benachteiligt werden dürfen, so exponieren sie sich doch und stehen deshalb häufig stärker im Fokus der Dienststellenleitung als andere. Aktive Personalräte benötigen deshalb während ihrer Amtszeit die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen, die sie vertreten.

Und sie benötigen eine hohe Akzeptanz durch eine starke Wahlbeteiligung der Beschäftigten, die damit ausdrücken, dass das demokratische Instrument der Personalvertretung von ihnen gewollt und verteidigt wird.