HIF Resource Talk

Photovoltaik hat in puncto installierter Leistung in den vergangenen Jahren sehr hohe Zuwachsraten unter den erneuerbaren Energien erzielt. Deswegen spielt sie in der Roadmap 2050 der Europäischen Union eine wesentliche Rolle. Für die weiterhin steigende Produktion von Solarzellen sind jedoch Metalle nötig, die die EU auf die Liste der kritischen Rohstoffe gesetzt hat: Indium, Gallium und Silizium. Die Erforschung von Alternativen ist deshalb wichtig. Ein interessanter Kandidat für die Herstellung preiswerter und sogar biegsamer Solarmodule, die ungiftig und robust sind, könnten die sogenannten Kesterite sein. In Kesteriten werden Indium und Gallium durch Zink und Zinn ersetzt, die viel häufiger in der Erdkruste vorkommen. Aktuell erreichen die besten Kesterit-basierten Dünnschichtsolarzellen Wirkungsgrade bis zu fast 13 Prozent, und dies mit Schichten von nur einem Mikrometer Dicke.

Im kommenden HIF Resource Talk am 13.3.2018 um 17 Uhr berichtet Prof. Susan Schorr vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) von aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Erforschung von Kesterit-basierten Solarzellen. Das Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie lädt sie wie immer herzlich zu einem spannenden Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde ein!

Der Eintritt ist kostenfrei.

Forschung am HZB:

https://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/news_seite?nid=14755&sprache=de&typoid=1

Veranstaltungsdetails
Termin: 
13. März 2018, 17:00 - 19:00
Veranstaltungsort: 
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie, Hörsaal, Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg