Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt schrieb sich am 14. Juni 1791 unter der Matrikelnummer 357 an der Bergakademie in Freiberg ein. Aus seinen Briefen ist bekannt, dass für den damals 21-Jährigen das Studium des Bergbaus und Minenwesens in Sachsen ein Herzenswunsch gewesen ist. In Freiberg erwarb Humboldt in acht Monaten Fachwissen und naturwissenschaftliches Kenntnisse auf der Höhe der Zeit. Es diente ihm als wichtiges Rüstzeug für sein gesamtes Forscherleben und seine berühmten Expeditionen nach Russland und Lateinamerika.

Ehrung Alexander von Humboldts durch die TU Bergakademie Freiberg im Mai 2009Porträt von Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt starb am 6. Mai 1859. Den 150. Todestag des großen Naturwissenschaftlers nahm die TU Bergakademie Freiberg zum Anlass, ihrer berühmtesten Absolventen zu ehren. Die Schirmherrschaft für die gemeinsame Festveranstaltung mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaft zu Leipzig hatte Bundesministerin Annette Schavan übernommen.

In vier Festvorträgen wurden Humboldts Leistungen in Freiberg, seine Forschungsreise durch Russland und seine Persönlichkeit beleuchtet:

  1. Wir Europäer - von Dämonen geplagte Wesen?, Dr. Manfred Osten, Generalsekretär a.D. der Alexander von Humboldt Stiftung
  2. Zentral Asien, Russland, Sibirien – die andere Reise des Alexander von Humboldt, Prof. Oliver Lubrich, Freie Universität Berlin
  3. Alexander von Humboldts magnetischer Verein und die Freiberger Beiträge zur internationalen Erforschung des Erdmagnetfeldes, Dr. Jörg Zaun, TU Bergakademie Freiberg
  4. Humboldts Florae Fribergensis specimen - mit Stickluft überschwängert, des Lichtstoffs beraubt, Prof. Hermann Heilmeier, TU Bergakademie Freiberg

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde eine Humboldt-Gedenktafel an der Alten Mensa in Freiberg enthüllt und eingeweiht.

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