Sammlung Silikathüttenwesen

Vitrine im Haus Silikattechnik

Allgemeines: Die Sammlung umfasst knapp 250 Objekte. Es handelt sich hierbei primär um Proben von geologischem Material, Materialienmuster und Fertigprodukte aus Keramik. Darüber hinaus gibt es einen kleineren Bestand an technischen Geräten, insbesondere aus der Messtechnik.

 

Portrait Theodor HaaseHistorie: Die Sammlung wurde im Jahre 1950 gemeinsam mit dem Institut für Keramik durch Professor Theodor Haase (1910-1979) gegründet. Während seiner 25 Jahre dauernden Hochschullehrertätigkeit schenkte er der Entwicklung und dem Bau von Messgeräten besondere Beachtung. So wurden Geräte zur Bestimmung der Temperaturwechselbeständigkeit von feuerfesten Materialien, Dilatometer, Quecksilbervolumenometer und Wärmeleitfähigkeitsmessgeräte entwickelt. Sie bilden einen Kern der Sammlung, die in der Folgezeit stetig erweitert wurde.

Bedeutung: Es handelt sich um eine aktive Lehrsammlung. Die Objekte werden in verschiedenen Lehrveranstaltungen zur Technologie und Werkstoffentwicklung als Anschauungsmaterial genutzt. Der vergleichsweise kleine Bestand ist zugleich Beleg für lebendige Sammlungsvielfalt an der Bergakademie.

Messgerät aus der Sammlung SilikathüttenwesenNutzung & Zugang: Derzeit ist die Sammlung noch zweigeteilt. Während die Geräte magaziniert und nicht öffentlich zugänglich sind, befinden sich die Proben in mehreren Vitrinen des Hauses Silikattechnik in der Agricolastraße 14. Dieser Teil wird kontinuierlich in der Lehre eingesetzt und kann nach Absprache mit dem Sammlungsleiter besichtigt werden.

 

 

 


Kontakt:

 

Dr. Gert Schmidt

Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik

Telefon: +49 (0) 3731 39-2498
E-Mail:
Gert [dot] Schmidtatikgb [dot] tu-freiberg [dot] de