Bestände

Mit Gründung der Bergakademie Freiberg im November 1765 wurde auch eine Sammlung von Büchern eingerichtet, die fortan allen Studierenden zur Verfügung stehen sollte. Als typische Bibliothek der Aufklärung angelegt, verdankt sie ihren Wert der relativen Vollständigkeit an geowissenschaftlicher Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts.

Bibliothek

  • Eine wesentliche Bestandserweiterung erfuhr die Bibliothek nach dem Tod des Mineralogen und Geologen Abraham Gottlob Werner (1749-1817), der mit seiner Privatbibliothek den universalen Charakter der bergakademischen Bibliothek prägte. Neben naturwissenschaftlichen Schriften findet man heute hier u.a. auch Schriften zu Literatur, Geschichte, Medizin, Linguistik, Religion oder Numismatik.

Handschriften

  • ca. 3.7000 Handschriften, d. h. Manuskripte und Spezimina (handschriftliche Studienarbeiten und Reiseberichte von Studenten und Mitarbeitern der Bergakademie von 1770 bis ca. 1872, die auch Zeichnungen und Risse enthalten)

Nachlässe

  • Von 2004 bis 2007 wurden die Nachlässe von bedeutenden ehemaligen Professoren und Absolventen der Bergakademie Freiberg mit dem offenen Verbundinformationssystem Kalliope auf dem Server der Deutschen Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz erfasst und sind über das Internet recherchierbar. Von sämtlichen Nachlässen gibt es eine Gesamtaufnahme. ...weitere Informationen

Abraham Gottlob Werner

  • A. G. Werner hat nur wenig publiziert. Die Anzahl seiner Drucke ist deshhalb überschaubar. Mit seinem Erstlingswerk "Von den äußeren Kennzeichen der Fossilien" gelang ihm 1774 der Einstieg in eine akademische Laufbahn. Er wurde Lehrer an der neugegründetetn Bergakademie.

Fotographien

Inhalt

Münzen & Medaillen

Obwohl sie kein Bibliotheksgut im ursprünglichen Sinne ist, wird die numismatische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg seit Anfang der 1970er Jahre in der UB Freiberg aufbewahrt. In ihrer überaus wechselvollen Geschichte wurde sie entweder als unbedeutend abgeschoben oder als besonders wertvoll bezeichnet und deshalb mit den höchstmöglichen Sicherheitsmaßnahmen unter Verschluss gehalten. Beides ist sicher nicht gerechtfertigt. ... weitere Informationen

Bergmännische Risse

Für die UB Freiberg begann der Weg ins digitale Zeitalter mit ihrer Beteiligung am sächsischen Kartenforum. Unter Federführung der SLUB Dresden wurde bereits im Frühjahr 2004 ein entsprechendes Projekt zur Digitalisierung von topografischen Karten und Stadtplänen für das Land Sachsen vorgestellt. Da der Bestand an derartigem Material für eine Beteiligung nicht ausreichte, stieg die UB Freiberg damals mit der Sammlung Sächsischer Grubenrisse in das laufende Projekt ein. ... weitere Informationen

Diplomarbeiten & Dissertationen

Bergmännische Specimina gehören zu den bedeutendsten montanhistorischen Sammlungen im Bestand der UB Freiberg. Der Begriff Specimen kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Kennzeichen, Probe oder Beispiel. Heute würde man sie als Examensarbeiten bezeichnen. Ihrer Form und Entstehungszeit nach handelt es sich um neuzeitliche Buchhandschriften im Folio-Format. Sie umfassen durchschnittlich 30 Textblätter, die halbseitig beschrieben sind und mit zahlreichen Handzeichnungen oder großformatigen Risse das europäische Montanwesen des 18. und 19. Jahrhunderts dokumentieren. ... weitere Informationen

Kunst

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