Absolventeninterview Maschinenbau

„Absolventen empfehlen Studium in Freiberg“ - Saskia Kuner, Absolventin im Studiengang Maschinenbau und arbeitet jetzt bei Gebr. Pfeiffer SE in Kaiserslautern. 
Saskia Kuner, Maschinenbau-Absolventin der TU Bergakademie Freiberg (c) Firma Ge
Saskia Kuner hat von 2009 bis 2014 in Freiberg Maschinenbau studiert und im Dezember 2014 mit dem Master in Maschinenbau abgeschlossen. Als Vertiefungsrichtung hat sie „Aufbereitungsmaschinen“ gewählt. In diesem Bereich ist sie nun auch beruflich tätig. Seit Januar 2015 arbeitet Saskia Kuner in der Abteilung Verfahrenstechnik der Gebrüder Pfeiffer SE in Kaiserslautern. Das Unternehmen entwickelt moderne Aufbereitungstechnik in den Bereichen Mahlen, Sichten, Trocknen, Löschen und Kalzinieren.

Wie hat Sie das Studium in Freiberg auf Ihr Berufsleben vorbereitet?

Durch den Kontakt des Instituts für Aufbereitungsmaschinen mit Firmen aus der Industrie war der Berufseinstieg nach meiner Masterarbeit direkt möglich. Bei der Gebrüder Pfeiffer SE in Kaiserslautern, welche unter anderem Vertikalwälzmühlen für die Zement-, Kalk- und Gipsindustrie herstellt, arbeite ich seit Januar 2015 in der Abteilung Verfahrenstechnik. Hier bin ich mit verantwortlich für die praktische Durchführung von Mahl- und Sichtversuchen, welche für die Auslegung und Dimensionierung von Industrieanlagen verwendet werden.
 

Warum können Sie ein Studium in Freiberg weiterempfehlen?

Das Studium in Freiberg kann ich aus vielerlei Hinsicht weiterempfehlen. Aufgrund der Größe der Uni ist das Umfeld sehr familiär geprägt. Man kennt nicht nur seine eigenen Kommilitonen, sondern oftmals auch Studenten höheren Semesters, die ihre Erfahrungen weitergeben. Zudem ist auch ein engerer Kontakt zu den Professoren und Mitarbeitern der Institute möglich, was oftmals sehr hilfreich war in Bezug auf Praktika oder studentische Arbeiten. Die vermittelten Inhalte aus den Modulen der Vertiefungsrichtung „Aufbereitungsmaschinen“ waren sehr praxisorientiert und bildeten für mich eine sehr gute Grundlage für den Berufseinstieg.

Zum Studiengang: Der Maschinenbau löst Fragen der Entwicklung, der Fertigung und des Betriebes von Maschinen und Anlagen in allen Bereichen der Wirtschaft. Das Maschinenbaustudium an der TU Bergakademie Freiberg bietet neben den allgemeinen fachlichen Grundlagen sowohl branchenneutrale Vertiefungen, wie z. B. Konstruktionstechnik, auch Vertiefungen für spezifische Einsatzgebiete wie z. B. Energieanlagen oder Gastechnik. Insgesamt sind zehn Vertiefungsrichtungen möglich. Für eine davon entscheidet sich jeder Student nach Neigung und beruflichen Vorstellungen. Eine Studienarbeit und ein Fachpraktikum in Forschungseinrichtungen und Unternehmen vermitteln die nötigen Praxiserfahrungen. Dafür stehen vielfältige Plätze im In- und Ausland zur Verfügung.

Informationen zum Arbeitgeber Gebr. Pfeiffer.