Nachteilsausgleich

Alle Studien- und Prüfungsordnungen der TU BAF sehen Nachteilsausgleich für behinderte und chronisch kranke Studierende vor. Wie dieser Nachteilsausgleich aussieht, ist individuell ganz unterschiedlich. Er steht im Zusammenhang mit der Erkrankung oder Behinderung der entsprechenden Studierenden. Einen Anspruch auf eine bestimmte Form des Nachteilsausgleichs gibt es grundsätzlich nicht. Der Prüfungsausschuss bzw. die Prüfungsvorsitzenden haben einen weiten Ermessensspielraum bei ihren Entscheidungen. Die Modifikation von Prüfungsbedingungen beantragen Sie schriftlich bei der oder dem zuständigen Prüfungsvorsitzenden und zwar so rechtzeitig, dass die Prüfenden die abweichende Prüfungssituation auch organisieren können, z.B. den Raum, in dem die Klausur geschrieben wird, länger buchen oder einen Ersatzraum und eine Aufsicht finden.

Um Nachteilsausgleich im Studium und bei Prüfungen beantragen zu können, müssen Sie nachweisen, dass es Ihnen wegen Ihrer chronischen Krankheit oder Behinderung nicht möglich ist, die geforderte Leistung so zu erbringen, wie Ihre Studien- du Prüfungsordnung dies vorschreibt. Bei gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht sichtbar sind, muss eine fachärztliche Bescheinigung vorgelegt werden. Ein Schwerbehindertenausweis ist für den Nachteilsausgleich nicht unbedingt erforderlich.