Sächsische Hochschulmeisterschaften 2010 im Schwimmen

„Es ist ein Neubeginn!“ teilten uns stolz die Kampfrichter der erstmals seit drei Jahren wieder stattfindenden sächsischen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen mit. Ein Hinweis, den die Freiberger Unischwimmer gern zur Kenntnis nahmen.

Denn der Wettkampf fand nicht nur in nächster Umgebung innerhalb der Dresdener „Offiziersschule des Heeres“, nein auch erst mittags, pünktlich nach dem Aufstehen um 12.30 Uhr statt.

Gerade aufgrund dieser „optimalen“ Gegebenheiten, schien sich so einiges im Denken so manches Schwimmers zu regen, sodass, nachdem alle Informationen gesagt und es um die Meldung der Wettkampfstrecken ging, sich 11 der schnellsten Unischwimmer unglaublich bereitwillig zusammenrafften, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Unter ihnen die Mädels Maria Grohmann, Katja Schaldach und Antje Rogalla, weiterhin unterstützt durch die männliche Fraktion mit Malte Friedrich, Alexander Kruckow, Martin Moisel, Mirko Spanehl, Daniel Roth, Micha Behrmann, Felix Ruthenberg und Daniel Falk.

Nach der Anmeldung an einem streng bewachten stählernen Rolltor, gewährte man uns Eintritt auf das moderne Bundeswehrgelände.

In der Schwimmhalle trafen wir auf ein paar Dutzend anderer Schwimmer aus Dresden, Chemnitz und Leipzig – dies war jedoch im Vergleich zu Mainz, wo wir hunderten gegenübertraten, erstaunlich wenig.

Nichtsdestotrotz waren unsere Konkurrenten nicht umsonst erschienen und heizten uns kräftig ein. Neben erstaunlichen Zeiten ihrerseits, schafften aber auch wir es, uns zu behaupten.

So gewann Malte Friedrich mit einer [0:26,56]min den zweiten Platz im 50m Freistilschwimmen. Auch Felix Ruthenberg, Organisator und einer der beiden Schwimmtrainer, die mitfuhren und ihre „Schäfchen“ hüteten, erkämpfte sich mit einer Zeit von [0:34,28]min im 50m Brustschwimmen einen wahrlich verdienten 3. Platz. Besonders erfolgreich jedoch waren die Mädels, die nicht nur in den Mix-Staffeln (4x 50m Brustschwimmen und 4×50m Lagen) zusammen mit den Jungen zwei 3. Plätze für die Bergakademie errangen, sondern sich zudem noch diverse Einzelplätze auf dem Treppchen sicherten (darunter zwei 2. Plätze). Insbesondere ist dies Katja Schaldach, bekannt für ihr Talent im Rückenschwimmen, und Maria Grohmann, als ausdauernde Schmetterlingsschwimmerin zu verdanken.

Nach nur 3 Stunden waren Mühen und Strapazen dieses ungezwungenen Wettkampfs überwunden. Und auch wenn es nicht leicht war, in Zeitabschnitten, kürzer als gedacht, mehr als gewollt zu schwimmen (Nachmeldungen waren ohne Probleme möglich), so hatte es doch am Ende umso mehr Spaß bereitet und gezeigt, dass Schwimmen mehr als nur ein Einzelsport ist.

Autor: Daniel Falk