Erste Untersuchungen auf den Talsperren Saidenbach und Lichtenberg

Gero Licht und Lars Bretfeld (LTV Sachsen) beim Planen der Fahrtroute auf der Talsperre Saidenbach, 18.08.2021.


Nachdem Anfang August das Speicherbecken Lohsa I mit Echolot untersucht wurde, kam die Technologie am 18.08. und 19.08.2021 ebenfalls auf den beiden Trinkwassertalsperren Saidenbach (Erzgebirge) und Lichtenberg (Mittelsachsen) zum Einsatz. Durch die erneute tatkräftige Unterstützung durch die Landestalsperrenverwaltung Sachsen konnten beide Gewässer vermessen und repräsentative Stellen für die künftigen Messungen und Probenahmen ausgewählt werden. Wie das Speicherbecken Lohsa I sollen die Talsperren im Zeitraum des Projektes in regelmäßigen Abständen hinsichtlich Gewässergüte, Grundwasser-Oberflächenwasser-Interaktion und Treibhausgasaustausch mit der Atmosphäre untersucht werden.

Gero Licht überwacht die Messwerte des Echolots (Talsperre Saidenbach), 18.08.2021.


Die Talsperren stellen Trinkwasser für den Raum Chemnitz (Talsperre Saidenbach, erbaut 1929-1933) und Freiberg (Talsperre Lichtenberg, erbaut 1966-1975) bereit und stehen im Projekt neben der eutrophen Talsperre Malter repräsentativ für den Gewässertyp Talsperren, die neben Tagebauseen die dominierende Form von Stillgewässern in Sachsen darstellen.

Aufbau der „ferdinand“-Plattform mit Echolot-Aufsatz vor dem Einsatz auf der Talsperre Lichtenberg, 19.08.2021.


Ein weiteres Mal bedankt sich das Projektteam für die Hilfe und Unterstützung der Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Die Projekte AIRGEMM und RoBiMo werden durch den ESF und durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Hausaltes finanziert.

Betrieb der Echolot-Plattform auf der Talsperre Lichtenberg, 19.08.2021.