Autonome Roboterfahrt im Johannisbad Freiberg

Schwimmroboter Elisabeth vor dem Sprungturm des Johannisbades Freiberg


Im Johannisbad in Freiberg sind am 07.09.2020 erste Untersuchungen zum Strömungs- und Schwimmverhalten von möglichen Sensoren am Schwimmroboter Elisabeth durchgeführt wurden. Dazu wurden durch das Institut für Informatik das Eintauch- und Schleppverhalten möglicher Sensorgeometrien für den späteren Einsatz mit einer autonomen Fahrt getestet. Diese Untersuchungen sind Teil der Projekte RoBiMo und AIRGEMM an der TU Bergakademie Freiberg.

Taucher wertet Eintauch- und Schleppverhalten verschiedener Sensorgeometrien aus


In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Tauchern wurde das Sensorverhalten unter Wasser dokumentiert und ausgewertet. So konnten Eintauch- und Schlepppfade bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch Videoaufnahmen ermittelt werden. Diese Daten sind notwendig, um eine maximal mögliche Absenk- bzw. Schleppgeschwindigkeit zu bestimmen.

Auswertung von Eintauch- und Schleppverhalten verschiedener Sensorgeometrien durch wissenschaftlichen Taucher im Johannisbad Freiberg


Während des Schleppens der Sensorknoten erfolgt eine widerstandsinduzierte Auslenkung der Messknoten mit einer Verschiebung der Untersuchungs- bzw. Messposition. Um eine genaue Zuordnung der Messwerte zu ermöglichen, ist eine Kenntnis des Verhaltens der Messkette bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten notwendig.

Die Teams möchten sich für die Unterstützung durch das Johannisbad bedanken. Die Projekte werden durch den ESF sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.